Jugendliche wollen nach Schönheits-OP wie auf Snapchat aussehen

Fotofilter sorgen für größere Augen, eine feinere Nase oder reinere Haut. Und immer mehr Jugendliche wollen jetzt auch in der Realität so aussehen wie auf den geschönten Fotos im Netz.

Schnell ein Selfie

Schnell ein Selfie, Filter drauf, veröffentlichen - Experten warnen aber vor dem ständigen Gebrauch von Filtern (Bild: Wilkernet/Pixabay)

Durch die Fotofilter kann jeder – auch ohne Bildbearbeitungskenntnisse – in wenigen Sekunden Veränderungen auf sein eigenes Gesicht anwenden. Früher gingen die Menschen mit Fotos von Stars zu den Schönheitschirurgen, heute kann jeder an seinem eigenen Foto herumprobieren.

Das Problem ist dabei, dass die bearbeiteten Fotos irgendwann das eigene Bild überlagern. Manche Foto-Apps machen das quasi schon von Haus aus und irgendwann sehen Jugendliche sich selbst nur noch mit Fotofilter – nicht optimal für ein Selbstbild, das sich gerade erst entwickelt.

Die Entwicklung kommt aus Großbritannien und wird auch in Belgien immer deutlicher wahrgenommen. Den sogenannten „Snapchat-Effekt“ gibt es auch schon bei uns, haben mehrere Schönheitschirurgen der RTBF bestätigt.

Sie warnen vor dem übermäßigen Gebrauch von Filtern. Solche Filter sind auf Fotos effizient, aber laut Chirurgen bekommt man das Resultat in der Realität selbst mit einer Operation meistens nicht so hin wie auf dem Foto.

rtbf/ake/km

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