Gewerkschaften gegen Ausbau der „Flexi-Jobs“

Rund 200 Aktivisten der drei großen Gewerkschaften haben am Mittwoch vor dem Sitz des Verbands des Einzelhandels protestiert.

Sie wollen keinen weiteren Ausbau von prekären Arbeitsverhältnissen wie den „Flexi-Jobs“. Sie fordern stattdessen Vollzeitarbeitsplätze mit Mindestlohn und festen Verträgen.

Mit einem Flexi-Job kann ein Arbeitnehmer, der zu 4/5 arbeitet, zusätzliche Stunden leisten, ohne dass dafür Sozialabgaben fällig werden.

Dem Sprecher des Einzelhandelsverbands zufolge gebe es bisher noch keine Anfragen aus seinem Sektor. Es sei aber wichtig, dass der Sektor für die Zukunft über diese Möglichkeit verfüge. Darüber, aber nicht nur über Flexi-Jobs, sondern über das Gesamtthema Flexibilität, wolle der Sektor mit den Gewerkschaften reden.

belga/fs

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