Sicherheitsmängel in Gefängnis-Abteilungen für verurteilte Terroristen und radikalisierte Häftlinge?

Justizminister Koen Geens hat Informationen zurückgewiesen, wonach es in den Gefängnis-Abteilungen, in denen verurteilte Terroristen und radikalisierte Häftlinge einsitzen, katastrophale Sicherheitslücken gibt.

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Illustrationsbild: BRF Fernsehen

Die Zeitung „De Tijd“ hatte am Samstag gemeldet, es gelinge vielen der Verurteilten, auf verschlüsselte Weise mit ihren Familien, anderen Gefangenen, aber auch Dschihadisten in Syrien und im Irak Kontakt aufrechtzuerhalten. Dazu nutzen sie unter anderem illegal zirkulierende Mobiltelefone.

„De Tijd“ beruft sich auf den OpenVLD-Senator Jean-Jacques De Gucht. Dieser hatte von Justizminister Koen Geens eine Antwort auf eine parlamentarische Frage zur Situation in den betreffenden Gefängnis-Abteilungen erhalten. Irrtümlich waren der Antwort Notizen von Sicherheitsdiensten beigefügt, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.

Geens räumte ein, dass eine hermetische Abriegelung der Terrorverurteilten und Radikalisierten nicht möglich sei, dass die Zustände in puncto Sicherheit aber nicht einem Katastrophenszenario gleichkämen, wie jetzt propagiert werde.

vrt/est/mh

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