Studie: Smartphone schadet beim Lernen

Wer sein Smartphone zu viel benutzt, der schreibt schlechtere Noten und fällt häufiger durch Prüfungen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universitäten von Gent und Antwerpen.

Student und Smartphone

Illustrationsbild: Siska Gremmelprez/Belga

Knapp 700 Studenten haben an der empirischen Studie teilgenommen. Sie haben Fragen darüber beantwortet, wie häufig sie ihr Smartphone für bestimmte Anwendungen wie zum Beispiel Nachrichten lesen oder auch Recherche nutzen – und zwar während der Vorlesungen und Lehrveranstaltungen, aber auch beim Lernen.

Das Resultat: Die Studenten, die überdurchschnittlich oft am Handy hängen, holen weniger Punkte und bestehen seltener ihre Examen. Als „überdurchschnittlich“ werten die Forscher, wenn die befragten Studenten im Schnitt drei bis fünf Mal während des Unterrichts und etwa jede halbe Stunden auch beim Lernen mal schnell auf ihr Smartphone schauen und checken, ob sie eine neue Mitteilung bekommen haben.

Kontraproduktiv

Generell gilt: Je häufiger die Ablenkung, umso schlechter die Ergebnisse. Und selbst, wenn das Gerät zum Lernen benutzt wird, kann das trotzdem negative Folgen haben. Wenn man beim Lernen immer das Smartphone bereit hält, dann kann es auch leicht zu einer Überfrachtung mit Informationen kommen – zu viele Detailinformationen bleiben nicht im Kopf.

Die Studie hat allerdings festgestellt, dass das Smartphone meistens zur Ablenkung benutzt wird. Mal eben checken, ob einen die Welt auch nicht vergessen hat, steht für die meisten Nutzer im Vordergrund – und das ist eben nicht gut für die Konzentration.

belga/sh/km

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