Belgium’s most wanted: Polizei und Justiz suchen im Internet nach Verbrechern

Polizei und Justiz gehen mit einer neuen Internetseite auf die Suche nach flüchtigen Schwerverbrechern. Auf der Plattform „Belgium’s most wanted“ sind nach US-amerikanischen Vorbild Fotos und Angaben zu den 20 meistgesuchten Straftätern in Belgien zu finden.

Screenshot der neuen Polizeiwebseite "Belgium's most wanted"

Screenshot der neuen Polizeiwebseite "Belgium's most wanted"

Wer auf „Belgium’s most wanted“ gelistet wird, ist kein kleiner Verbrecher. Es handelt sich um gefährliche Täter auf der Flucht: Räuber, Vergewaltiger, Mörder und Syrien-Kämpfer. Die meisten sind zu mindestens 15 Jahren Haft verurteilt worden – wegen bewaffneter und brutaler Raubüberfälle, Mords, Vergewaltigung oder der Mitgliedschaft in terroristischen Organisationen.

Entweder sind sie in Abwesenheit verurteilt worden oder es ist ihnen gelungen, sich zwischenzeitlich abzusetzen. Auf der Seite der föderalen Polizei kann man die Profile einsehen, dort gibt es Fotos und Hintergrundinformationen.

Bürger können bei „Belgium’s most wanted“ sachdienliche Hinweise zu den verurteilten Straftätern hinterlassen – auch anonym. Vorbild ist die Straftäter-Liste „Most wanted“ der amerikanischen Justizbehörde US-Marshal.

Eine europäische Fassung von Europol mit 23 gesuchten Straftätern ist seit Jahresbeginn online. Dank der Hinweise im Internet konnten bislang acht Verbrecher gefasst werden.

Alain Kniebs

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