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Die Presseschau von Samstag, dem 16. Mai 2026

16.05.202609:48
US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping reichen sich die Hände
US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping (BIld: Kenny Holston/Pool/AFP)

China demonstriert gegenüber den USA neues Selbstbewusstsein: Der Besuch von Donald Trump in Peking wird heute vielerorts als Symbol einer globalen Machtverschiebung gelesen. Daneben geht es auch um Europas wachsenden Rückstand im Technologiewettlauf und die Zukunft der heimischen KMU im Zeitalter der KI.

"In allen Supermärkten sinken die Preise", das ist heute die Aufmachergeschichte von Het Laatste Nieuws. Die Zeitung hat selbst eine Erhebung durchgeführt: Sie hat den aktuellen Preis eines Einkaufswagens mit 30 Artikeln mit dem vor drei Monaten verglichen. Und das Ergebnis ist überraschend: Im Vergleich zu Februar sind die Preise um bis zu sieben Prozent zurückgegangen. Dies also trotz der Spannungen rund um den Iran. "Das ist aber nur die Ruhe vor dem Sturm", sagt ein Experte in Het Laatste Nieuws. Der Preisanstieg wird ohne Zweifel kommen.

"Was hat der Staatsbesuch von Donald Trump in China gebracht?", fragt sich derweil De Morgen auf Seite eins. Viele Zeitungen ziehen heute eine Bilanz nach der Visite des US-Präsidenten bei seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping in Peking.

China-USA-Treffen: Zusammenarbeit im Vordergrund

"Eine zentrale Erkenntnis ist, dass es sehr einfach ist, Trump einzuwickeln", meint Gazet Van Antwerpen in ihrem Leitartikel. Die chinesische Staatsführung hat alle Register gezogen, um Trump ein Gefühl von Wichtigkeit zu geben. Der US-Präsident wurde mit allen nur erdenklichen Ehren empfangen, was ihn selbst schon zu der Aussage verleitete, dass man so etwas wohl ganz selten gesehen habe. Am zweiten Tag führte Xi Jinping den Gast aus Washington durch die kaiserlichen Gärten. Ob man denn jeden ausländischen Staatsgast an diesen Ort bringe, wollte Donald Trump dann gleich wissen. "Ganz wenige", erwiderte Xi Jinping. Damit war Trumps Woche gerettet. Und die Chinesen dürften gut gelacht haben. Mal abgesehen davon, ist festzuhalten, dass die zwei Großmächte einander freundschaftlich in die Augen geblickt haben. Nicht der aktuelle Handelskonflikt, sondern die Zusammenarbeit stand im Vordergrund.

Neigt sich bald die Wagschale zum Vorteil Chinas?

"Historiker werden sich wohl irgendwann die Frage stellen, ob der China-Besuch von Donald Trump nicht symbolisch stand für eine grundlegende Machtverschiebung", analysiert Het Nieuwsblad. Besonders sichtbar waren die Unterschiede bei Ton und Stil. Während die Chinesen die Visite offensichtlich professionell und akribisch vorbereitet hatten, sorgte Trump mit seinem provinziellen Auftreten und seinem teilweise inhaltslosen Geplapper für einen schrillen Kontrast.

Auffallend war jedenfalls, wie gleichwertig sich beide Großmächte begegneten. Spätestens hier, in Peking, hat sich gezeigt, wie sehr die globalen Machtverhältnisse in Bewegung geraten sind. Und es sieht sehr danach aus, dass dieser Prozess noch nicht zu Ende ist und dass China schon bald zum dominanten Faktor aufsteigt: Während China mit Volldampf über die Weltwirtschaft walzt, wirken die USA wegen der erratischen Politik von Trump und vor allem wegen des desaströsen Kriegs im Iran zunehmend geschwächt. Wenn beide Großmächte ihren derzeitigen Weg fortsetzen, dann neigt sich die Wagschale zum Vorteil Chinas.

Eine Kontinentalverschiebung steht bevor

L'Echo sorgt sich seinerseits über das Schicksal Europas. Der Alte Kontinent wirkt technologisch zunehmend abgehängt. Die amerikanischen Tech-Konzerne erreichen inzwischen ungeahnte Dimensionen. Nur ein Beispiel: Das Privatvermögen von Elon Musk wird auf 700 Milliarden Dollar geschätzt; das entspricht zwei Prozent des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts. Die amerikanischen KI-Unternehmen rechnen inzwischen immer häufiger nicht mehr in Milliarden, sondern in Billionen. Dagegen wirkt alles, was derzeit in Europa passiert, doch sehr klein. Die Künstliche Intelligenz "made in USA" hält inzwischen auch schon Einzug in die europäische Verteidigungspolitik. Die Umwälzungen, die diese Entwicklung bringen wird, sind im Moment nur zu erahnen, aber sie werden wohl von fast fundamentaler Art sein, auch und vor allem für den Arbeitsmarkt. Wir stehen vor einer Kontinentalverschiebung und der Rückstand Europas ist gigantisch.

Mehr Technologie führt zu weniger Konkurrenz

Auch De Tijd sieht die Gefahr von tiefgreifenden und folgenschweren Umwälzungen. Bleiben wir mal in Belgien: Die Stärke der heimischen Wirtschaft beruht vor allem auf unseren Kleinen und Mittleren Unternehmen. Die sind, manchmal schon seit Generationen, der Rückgrat unseres Wirtschaftsgefüges. Die relative Kleinheit dieser Betriebe war bislang ihre Stärke, weil sie dadurch sehr dynamisch waren. Inzwischen wird aber immer deutlicher, dass die KMU bei der Digitalisierung mehr und mehr hinterherhinken. Auf ihrem Niveau sind insbesondere IT-Investitionen selten rentabel. Hier bewahrheitet sich die oft gehörte Warnung von Experten: Mehr Technologie führt zu weniger Konkurrenz. Im Klartext: In vielen Bereichen werden die Großen größer, während lokale, kleinere Akteure es immer schwerer haben, sich zu behaupten. Der Vormarsch der KI kann diesen Prozess noch beschleunigen. Deswegen besteht hier dringend Handlungsbedarf. Von der Politik kann man nicht erwarten, dass sie angesichts dieser KI-Revolution gleich alle Antworten parat hätte. Die hat niemand. Im Moment sieht man aber weit und breit noch nicht einmal den Beginn eines Aktionsplans. Vielmehr sind die Politik und die Zivilgesellschaft leider noch mit Rückzugsgefechten beschäftigt, bei denen es im Wesentlichen darum geht, sich an die alte Welt zu klammern.

"Apolitischer" Songfestival droht an Politik zu zerbrechen

De Morgen schließlich beschäftigt sich mit dem Eurovision Song Contest, dessen Finale ja heute Abend in Wien steigt. "Das könnte zum regelrechten Abgesang geraten", glaubt das Blatt. Fünf Länder machen schon gar nicht mehr mit. Und bei den beiden Halbfinals waren die Zuschauerzahlen schon dramatisch eingebrochen. Nach einer Erklärung muss man nicht lange suchen. Ganz salopp gesagt: Die Menschen haben keine Lust auf irgendein Gedöns. Ganz konkret: Die Israel-Frage stellt inzwischen alles in den Schatten und sorgt auch dafür, dass der ESC seine Rolle als "Gute-Laune-Macher" nicht mehr erfüllen kann. Neu ist vor allem, dass die israelische Regierung ganz bewusst den Concours als politischen Hebel nutzen will, als Propagandamittel, um seinen hässlichen Krieg insbesondere im Gazastreifen schönzufärben. Resultat: Das angeblich apolitische Songfestival droht eben an der Politik zu zerbrechen.

Roger Pint

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