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Die Presseschau von Mittwoch, dem 15. April 2026

15.04.202609:32
Parkplatz vor dem Bpost-Sortierzentrum Awans bei Lüttich
Parkplatz vor dem Bpost-Sortierzentrum Awans bei Lüttich (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Die Zeitungen beschäftigen sich in ihren Leitartikeln vor allem mit dem anhaltenden Sozialkonflikt bei Bpost, kommentieren aber auch mögliche Reaktionen auf die hohen Energiepreise, die Abstimmungsmodalitäten bei der EU und ein umstrittenes Bild von US-Präsident Donald Trump im Internet.

"Paketflut befeuert Konflikt bei Bpost", titelt De Morgen. "Paketlieferung als Streitpunkt: Postboten streiken weiter", notiert Het Belang van Limburg auf Seite eins. "Sozialkonflikt bei Bpost in der Sackgasse", meldet De Tijd auf seiner Titelseite. Für große Schlagzeilen sorgt der Konflikt bei Bpost heute nicht mehr. Dafür beschäftigen sich gleich mehrere Leitartikel mit ihm.

Het Laatste Nieuws erinnert: Bpost hat schon die Zeitenwende verschlafen, als die Auslieferung von Paketen immer wichtiger wurde. Viel zu lange hielt Bpost damals auch mit Rücksicht auf die Gewerkschaften an dem überholten Konzept der Auslieferung von Briefen fest. Deshalb fahren auch so viele Autos von PostNL und DHL, also von Postbetrieben aus den Nachbarländern bei uns herum. Autos von Bpost in den Niederlanden sucht man derweil vergebens. Und jetzt, wo Bpost endlich etwas tun möchte, um die verschlafene Zeit aufzuholen, stellen sich die Gewerkschaften schon wieder quer. Statt um 7 Uhr erst um 9 Uhr mit der Arbeit anzufangen und dafür nachmittags länger Pakete auszuliefern – nicht mit uns. Das ist unverständlich. Denn das ist die Verweigerung der neuen Realität, ärgert sich Het Laatste Nieuws.

Wenn Bpost pleiteginge…

Ähnlich notiert De Standaard: Niemand gibt gerne liebgewonnene Gewohnheiten auf. Aber die Mitarbeiter von Bpost müssen erkennen, dass es mit der alten Arbeitsstruktur nicht mehr weitergeht. Flexibilität muss auch bei Bpost Einkehr halten. Mehr Spät- und sogar Nachtarbeit wird nötig sein, um mit der knallharten Konkurrenz anderer Paketauslieferer mithalten zu können. Sollte Bpost den Anschluss an die Konkurrenz verlieren, könnte das Unternehmen pleitegehen. Und dann wäre der Schaden für die Mitarbeiter um ein Vielfaches größer, mahnt De Standaard.

Le Soir gibt zu bedenken: Die Veränderungen bei Bpost werden auch deshalb nötig, weil wir Verbraucher von der neuen Onlinewelt konditioniert worden sind. Dass heutzutage jeder Einzelne jedes Produkt zu sich nach Hause liefern lässt, ist eigentlich übertrieben. Erst dieses Verhalten führt zu den prekären und eigentlich unhaltbaren Arbeitsbedingungen, unter denen die Auslieferer der Pakete arbeiten müssen. Auch bei Bpost soll und muss es in diese Richtung gehen, wenn der Betrieb überleben will. Aber der aktuelle Streik ist auch ein Aufruf an die Politik, dafür zu sorgen, dass die individuelle Belieferung von Waren in quasi Sekundenschnelle nicht zum Exzess ausufert. Das sind wir alle den Paketauslieferern und auch der Umwelt, Stichwort CO2-Ausstoß, schuldig, findet Le Soir.

Schon wieder droht Bouchez

Het Belang van Limburg beschäftigt sich mit den hohen Energiepreisen und berichtet: MR-Chef Georges-Louis Bouchez droht: Wenn das Kernkabinett am Freitag, also übermorgen keine Maßnahmen beschließt, um Bürger und Wirtschaft vor den hohen Energiekosten zu schützen, würde die MR alle weiteren Entscheidungen von Arizona blockieren, kündigte Bouchez gestern an. Da ist es also wieder, dieses Schema, das so typisch für die Regierung zu sein scheint. Immer wird mit Blockaden gedroht. Das behindert natürlich die Entscheidungsprozesse. Beschlüsse werden erst dann getroffen, wenn der Kochtopf schon überläuft, und als Ergebnis gibt es dann so unausgegorene Beschlüsse, wie die erste Version der Mehrwertsteuerreform, schimpft Het Belang van Limburg.

L'Echo meint: Besonders die Wallonie sollte die aktuelle Energiekrise als Weckruf verstehen, stärker als bisher Alternativen zu fossilen Energieträgern zu fördern. Was es da alles gibt, ist bekannt. Energiegemeinschaften zum Beispiel, die aber in der Wallonie wegen überbordender bürokratischer Hindernisse kaum existieren. Die Leitung um Windenergie aus der Nordsee bis in die Wallonie zu führen, kommt nicht voran. Batterieparks, in denen die Energie aus Wind- und Sonnenkraftanlagen gespeichert werden kann, werden nicht gebaut, bedauert L'Echo.

Trump als Spiegel des Zeitgeistes

Het Nieuwsblad bemerkt zu der Entscheidungsfindung bei der EU: Jetzt, wo der Veto-Europameister Orban abgewählt ist, wäre es an der Zeit, sich von dem Veto-Recht bei EU-Beschlüssen zu verabschieden. Das Prinzip der Mehrheitsentscheidung würde die EU in die Lage versetzen, schneller auf Krisensituationen reagieren zu können. Es wäre die Anpassung der Union an die neue harte, geopolitische Realität, betont Het Nieuwsblad.

La Libre Belgique kommentiert zu US-Präsident Trump: Das Bild von Trump als eine Art Messias, der einen Kranken heilt vor dem Hintergrund der amerikanischen Flagge, ist ein guter Spiegel des aktuellen Zeitgeistes. Das Nationale und das Religiöse werden immer häufiger wieder als Einheit stilisiert. Gerade Rechtsradikale, aber auch Islamisten und der zeitgenössische Judaismus konstruieren diese Einheit. Dabei vergessen sie, dass die Botschaft der Religionen für alle Menschen gilt, also universell ist und keine nationalen Grenzen kennt, unterstreicht La Libre Belgique.

Kay Wagner

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