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Die Presseschau von Dienstag, dem 7. April 2026

07.04.202609:14
Donald Trump
US-Präsident Trump (Archivbild: Andrew Caballero-Reynolds/AFP)

US-Präsident Trump hat dem Iran am Wochenende mit der totalen Vernichtung gedroht, falls der die Straße von Hormus nicht freigibt. Dieses neue Ultimatum ist auch das Hauptthema auf den Titelseiten und in den Leitartikeln. Neben der Frage, ob Trump seine Drohung wahrmachen wird, steht vor allem das Schicksal der Zivilbevölkerung im Fokus.

"Ein frustrierter Trump droht, jede Brücke und jedes Kraftwerk im Iran zu zerstören", titelt De Standaard. "'Der ganze Iran kann in einer Nacht ausgeschaltet werden. Vielleicht passiert das schon morgen'", bringt De Tijd ein Zitat von US-Präsident Donald Trump auf Seite eins. "Trump setzt den Iran maximal unter Druck mit einem neuen Ultimatum", schreibt L'Echo. "Trumps Ultimatum an den Iran läuft heute Nacht ab", hebt Het Nieuwsblad hervor. "Donald Trump ist in der iranischen Falle gefangen", lautet die Überschrift bei La Libre Belgique. "Eine Drohung mehr, ein Ultimatum mehr", fasst Le Soir zusammen.

"Öffnet die verdammte Seestraße, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet die Hölle erleben – wartet es nur ab! Gelobt sei Allah.". Mit diesen wenig diplomatischen Worten hat der amerikanische Präsident am Sonntag erneut vom Iran gefordert, die Straße von Hormus freizugeben, resümiert De Tijd in ihrem Leitartikel. Sein Ultimatum läuft morgen Nacht zwei Uhr belgischer Zeit ab. Trump hat sein Ultimatum schon mehrfach verlängert, seine Glaubwürdigkeit steht mehr denn je auf dem Spiel. Und er ist vor allem auf der Suche nach einem Triumph. Die Iraner ihrerseits fordern vorab knallharte Sicherheitsgarantien. Und dann ist da noch die dritte Kriegspartei: Israel. Netanjahu hat schon wieder bewiesen, dass er sich nicht um Trumps Deadlines schert. Die Gewaltspirale droht sich immer weiterzudrehen. Bald schon könnten amerikanische Truppen im Iran landen für einen weiteren aussichtslosen Krieg, befürchtet De Tijd.

Ein Staatsführer am Rande des Nervenzusammenbruchs

Die Vulgarität Trumps zeigt, wie frustriert und ohnmächtig seine Administration ist, hebt La Libre Belgique hervor. Trump scheint keinen Schimmer zu haben, wie er die "verrückten Bastarde" dazu bringen soll, die "verdammte Seestraße" zu öffnen, und wie er einen ehrenhaften Frieden aushandeln soll. Seit dem spektakulären Schlag gegen die Spitzen des iranischen Regimes zu Beginn des US-israelischen Angriffskriegs gibt es kaum noch Erfolge zu vermelden. Es gibt nur noch Tod und Vernichtung, eine ganze Region, die in Flammen steht, und eine destabilisierte Weltwirtschaft. Und ein Regimewechsel, der angebliche Hauptgrund für den Angriff, scheint unwahrscheinlicher denn je, hält La Libre Belgique fest.

Trump hatte immer gegen die teuren und nicht enden wollenden Kriege im Nahen Osten gewettert, erinnert Le Soir. Jetzt ist er selbst gefangen in der Logik seiner inkonsequenten Kriegshetze. Sein Wüten in den Sozialen Medien illustriert seine strategische Planlosigkeit. Seine Worte von Sonntag sind bereits in die Geschichte eingegangen als pathetisches Beispiel für einen Staatsführer am Rand des Nervenzusammenbruchs. Ebenfalls auffällig: Trump spricht in seinem Ultimatum nur noch von der Straße von Hormus, das iranische Atomprogramm und der Regimewechsel sind verschwunden. Werden wir nun also die totale Zerstörung der iranischen Infrastruktur durch die Vereinigten Staaten und Israel sehen? Mit allen Kriegsverbrechen, die dieser Verstoß gegen das internationale Recht unweigerlich mit sich bringen wird? Leider ist das absolut denkbar, so Le Soir.

Eine Lehre für alle

Wenn ein Regimewechsel das Ziel war, ist der Krieg gescheitert, bringt es Gazet van Antwerpen auf den Punkt. Die Iraner werden nicht nur weiter von ihrem blutrünstigen Regime unterdrückt, auch die Infrastruktur ihres Landes wird in Schutt und Asche gelegt. Trump, der vor sechs Wochen von manchen Iranern noch als Held gefeiert wurde, der das Land befreien würde, hat sich als fluchender, Unsinn faselnder alter Mann mit Schaum vor dem Mund entpuppt. Führende amerikanische Psychiater warnen schon eine Weile vor Trumps schnellem mentalem Verfall. Neben obsessivem Narzissmus diagnostizieren sie beginnende Demenz. Wenn man Trumps Äußerungen Revue passieren lässt, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass es jeden Tag schlimmer wird. Immer weniger Länder sind auch bereit, mit ihm zusammenzuarbeiten. Sie machen lieber Deals mit dem Iran, egal wie Trump auch tobt. Die Iraner, die auf Trump und Netanjahu gehört haben, scheinen derweil betrogen. Das sollte eine Lehre sein: Auf Trump kann man nicht zählen. In wie viele fatale Abenteuer muss er sich noch stürzen, bis das allen klar wird? Und bis Europa endlich den Mut findet, ohne ihn voranzugehen?, fragt Gazet van Antwerpen.

Niemand nimmt den lieben Donald noch ernst

Trumps verbale Entgleisungen – die vom Wochenende war ja längst nicht die erste – bedeuten vor allem eins, unterstreicht L'Avenir: Er steckt in der Sackgasse, er verliert immer mehr die Kontrolle. Und er sieht keinen Ausweg, um möglichst schnell als Sieger aus diesem Krieg rauszukommen, den er zusammen mit Israel vom Zaun gebrochen hat. Selbst die spektakuläre Rettung der abgeschossenen amerikanischen Piloten kann nicht übertünchen, dass die Iraner sehr wohl noch in der Lage sind, gegen eine Invasion aus der Luft oder über Land zurückzuschlagen. Davon abgesehen zeichnet sich etwas anderes immer deutlicher ab: Niemand, der noch bei Sinnen ist, nimmt den lieben Donald noch ernst. Außer seinen immer seltener werdenden fanatischen Anhängern. Die iranische Bevölkerung wird jedenfalls nicht wieder unter Lebensgefahr gegen das Regime auf die Straße gehen. Schon gar nicht nach den verheerenden Bombardierungen von Trump. Der US-Präsident scheint auch längst aufgehört zu haben, zwischen Regime und Bürgern zu unterscheiden. Er will jetzt einfach das ganze Land "zurück in die Steinzeit bomben". Geht es ihm am Ende also doch nur um das Öl des Iran? Eine rhetorische Frage, frotzelt L'Avenir.

Die Zeitungen der Sudinfo-Gruppe kommen in diesem Zusammenhang auf eine hauseigene Umfrage zurück: Es mag ein Schock sein. Aber in puncto größte Bedrohungen landen die Vereinigten Staaten für die Belgier mittlerweile auf Platz zwei hinter Russland. 26 Prozent der Befragten meinen sogar, dass die USA die größte militärische Bedrohung für Europa sind. China, die Länder des Nahen Ostens und selbst der Iran landen weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen, betont Sudinfo.

Boris Schmidt

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