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Die Presseschau von Dienstag, dem 31. März 2026

31.03.202609:18
Diesel wird teurer - Illustrationsbild: Bruno Fahy/Belga
Illustrationsbild: Bruno Fahy/Belga

In puncto Kraftstoff- und Energiepreise gibt es aktuell eine Hiobsbotschaft nach der nächsten. Auch die Leitartikel beschäftigen sich intensiv mit den Themen Krieg im Nahen Osten und Energiepreise. Auf nationaler Ebene steht hingegen die Abschaffung des Senats im Fokus.

"2,333: Der Dieselpreis schlägt alle Rekorde" titelt Le Soir. "Ölpreis auf Rekordhoch nach den neuen Drohungen von Trump", schreibt La Libre Belgique. "Die Energiepreise steigen, aber der Gipfel ist noch nicht in Sicht: 'Wir rechnen mit einer Verdopplung des Gaspreises'", liest man bei De Morgen. "Energie: Es ist der Tag X, um den Vertrag zu wechseln", erinnert La Dernière Heure. "Letzter Tag für die, die noch schnell ihren Energievertrag ändern wollen", mahnt Het Nieuwsblad. "Sturmlauf auf feste Energieverträge", hält Het Belang van Limburg fest.

2,33 Euro bezahlen wir ab heute Morgen an der Zapfsäule für Diesel, empört sich La Dernière Heure in ihrem Leitartikel. Morgen werden die Energielieferanten ihre neuen Preise bekanntgeben – die zweifelsohne sehr schmerzhaft sein werden. Das haben wir Donald Trump zu verdanken und seinem schmählich gescheiterten Irankrieg. Trump wollte einen Blitzkrieg, einen Sturz des Regimes in Teheran, freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Erreicht hat er nichts davon, im Gegenteil, er steckt in einem Konflikt fest, den er weder gewinnen noch verlassen kann. Trump hat seine Gegner und die Folgen des Kriegs, den er zusammen mit Israel vom Zaun gebrochen hat, grob unterschätzt. Und der Iran hat eine wertvolle Lektion gelernt: Er muss die Vereinigten Staaten nicht militärisch schlagen. Es reicht, die Amerikaner finanziell zu treffen. Und dafür reichen ein paar Raketen, Drohnen und Minen. Was für ein Riesen-Flop für Trump, giftet La Dernière Heure.

Eine Eskalation mit ungewissem Ende

Der Iran verdient mittlerweile doppelt so viel mit seinem Öl wie vor dem Angriff der Vereinigten Staaten und Israels, merkt De Standaard an. Seine Idee, ab jetzt zwei Millionen Dollar für jedes Schiff zu verlangen, das durch die Straße von Hormus will, macht die Blockade zu einer potenziell höchst ergiebigen Einnahmequelle. Und mit Hilfe der verbündeten Huthis im Jemen können die Iraner auch noch das Rote Meer bedrohen und damit ein Drittel des globalen Öl- und Gasexports. Und wir stehen vor einer dramatischen weiteren Eskalation des Kriegs: Trump hat öffentlich angekündigt, sich des iranischen Öls bemächtigen zu wollen, während die Iraner über die Huthis den Konflikt noch weiter ausweiten könnten. Wie das Ganze ausgehen könnte ist kaum vorherzusagen. Aber es könnte durchaus sein, dass die Ajatollahs am Ende am längeren Hebel sitzen werden. Das wären noch schlechtere Nachrichten – für die iranische Bevölkerung, für die Region und für die Welt. Europa sollte jedenfalls schon mal anfangen, über so ein Szenario nachzudenken. Und über die Dilemmas, die das mit sich bringen könnte, meint De Standaard.

Was macht die Regierung, um die Kaufkraft der Bürger zu erhalten?, fragen die Zeitungen der Sudinfo-Gruppe. Nicht viel. Oder besser gesagt: eigentlich nichts. Zumindest bisher. Die Losung scheint zu sein: warten, auf Zeit spielen. Dabei ist das ja nicht die erste Energiekrise, die wir erleben, siehe Russlands Überfall auf die Ukraine. Schon damals wurde offensichtlich, wie abhängig wir sind von fossiler Energie und dass wir sie massiv importieren müssen. Diese neue Krise sollte also wirklich Ansporn sein, über unsere Energie-Abhängigkeit nachzudenken. Auf nachhaltige Energiequellen zu setzen, könnte uns in puncto Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität voranbringen. Ganz zu schweigen vom Problem des Klimawandels. Und es würde uns auch unsere Handlungs- und Meinungsfreiheit zurückgeben gegenüber Trump und Konsorten. Das wäre wirklich eine Win-win-Situation. Aber leider liegt da noch ein weiter Weg vor uns, so resigniert Sudinfo.

Die Politik sollte ehrlicher kommunizieren

Die Experten warnen wieder und wieder, dass staatliche Unterstützungsmaßnahmen gegen die Energiepreise nur eine sehr begrenzte Wirkung hätten, erinnert Het Belang van Limburg. Und dass sie die ohnehin dramatische Haushaltslage noch weiter verschlechtern würden. Aber trotzdem blasen Parteien wie die MR immer wieder ihre entsprechenden Wunsch-Ballons auf, mit denen sie angeblich die Not der Menschen lindern wollen. Aber das wird nicht passieren. So ein Vorgehen sorgt nur dafür, dass der Rückhalt für diese Regierung in budgetär schwierigen Zeiten dahinschmilzt wie Schnee in der Sonne. Regierungsparteien, die gleichzeitig Unterstützungsmaßnahmen und Haushaltsdisziplin fordern, führen die Wähler an der Nase herum. Das Ganze zeigt auch, wie wenig wir aus vergangenen Krisen gelernt haben. Wenn die Politiker den Bürgern wirklich einen Dienst erweisen wollten, dann müssten sie erstmal ehrlicher kommunizieren, wettert Het Belang van Limburg.

De Morgen greift die Probleme beim Zahlungsdienstleister Worldline gestern auf: Plötzlich verweigerte der Geldautomat den Dienst, war digitales Bezahlen unmöglich. Zum Glück hat der Ausfall nicht lang gedauert, aber es hat schon gereicht, um für lange Schlangen an den Kassen und Chaos zu sorgen. Wenn es länger gedauert hätte, wäre vermutlich Panik die Folge gewesen, ein Großteil der Bevölkerung ist nicht auf so etwas eingestellt. Der Vorfall zeigt, wie verwundbar wir geworden sind, gerade auch in Zeiten hybrider Kriegsführung. Und dass wir offenbar nicht ausreichend vorbereitet sind, schon gar nicht, wenn noch Schlimmeres passieren sollte. Auch wir haben in der Vergangenheit Aufrufe zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit und zur Vorbereitung auf Krisen belächelt und als Angstmacherei abgetan. Aber es ist nur schwer zu leugnen, dass sich die Zeiten geändert haben. Panik ist immer ein schlechter Ratgeber. Aber Vorbereitung kann helfen, genau solche Panik zu verhindern, räumt De Morgen ein.

Der Anfang vom Ende des Senats

Ganz anderes Thema bei De Tijd: Gestern hat im Senat die erste Abstimmung stattgefunden, die die Maschinerie zu seiner Abschaffung in Gang setzt. Ein sehr seltener Augenblick, denn wie oft kommt es in der Welt der Politik schon vor, dass sich eine Institution selbst abschafft? Über die Abschaffung des Senats ist schon viel diskutiert worden und viele dieser Diskussionen waren auch sinnvoll. Aber das bedeutet nicht, dass der Senat erhalten werden sollten. Mehr noch: In Zeiten, in denen von der Bevölkerung Opfer verlangt werden, um den Wohlfahrtsstaat zu bewahren, ist es wichtig zu zeigen, dass die Politik mit gutem Beispiel vorangeht. Die Abschaffung des Senats wird das Haushaltsloch nicht füllen. Aber den Bürgern zu demonstrieren, dass auch der politische Entscheidungsfindungsprozess effizienter und einfacher werden kann, ist keine schlechte Idee. Wenn der Senat noch die Kraft hat, politisch etwas zu bedeuten, dann mit seiner Abschaffung, ist De Tijd überzeugt.

Die Abschaffung des Senats wird die Milliardenherausforderung der Regierungsparteien nicht lösen, scheint Het Laatste Nieuws in die gleiche Kerbe zu schlagen. Aber dass dafür so viel Energie nötig ist, ist schon wieder sehr vielsagend. Weniger Staat ist offenbar mal wieder leichter gesagt als getan. Ganz sicher, wenn sich Politiker dafür ins eigene Fleisch schneiden müssen. Die Abschaffung des Senats wird Belgien nicht kollabieren lassen. Etwas anderes könnte das aber durchaus tun: der blutrote Haushalt, der schlechteste in ganz Europa, mahnt Het Laatste Nieuws.

Boris Schmidt

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