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Die Presseschau von Montag, dem 30. März 2026

30.03.202609:30
Demonstranten mit Transparenten und Plakaten, inmitten von ihnen eine riesige aufgeblasene Figur, die Donald Trump darstellen soll
"No-Kings"-Demonstration in Los Angeles (Bild: Frederic J. Brown/AFP)

Verschiedene Titelseiten und Leitartikel befassen sich mit den jüngsten Entwicklungen im Irankrieg. Aber auch die "No Kings"-Proteste gegen US-Präsident Donald Trump werden aufgegriffen. Weitere Themen sind die Energiepreise und eine mögliche Helmpflicht für schnelle Fahrräder und E-Roller.

"Die Huthis kämpfen mit und treffen auch die europäische Wirtschaft", fasst De Morgen die jüngsten Entwicklungen im Nahost-Krieg zusammen. "Teheran hat weniger Probleme mit einem langen Krieg als Washington", schreibt De Standaard. "'No Kings': Rekord-Mobilisierung gegen Donald Trump", titelt Le Soir. "In allen 50 Staaten Proteste gegen Trump", so Het Laatste Nieuws.

Acht Millionen Demonstranten in tausenden Städten mit einem Slogan: "No Kings", resümiert L'Avenir in seinem Leitartikel. Der Widerstand gegen US-Präsident Donald Trump hat nur selten so einen Umfang angenommen. Die Bürger wollten mit ihrem Protest an ein fundamentales Prinzip erinnern: In einer Demokratie gibt es keinen König und niemanden, der über dem Gesetz steht. Dieses Mal hat es sogar in den konservativen US-Bundesstaaten Demonstrationen gegen Trump gegeben, selbst in ländlichen Gegenden, die fest in der Hand der Republikaner sind. Die Proteste zeugen von einer stets tiefer sitzenden Unzufriedenheit angesichts des immer höheren Preises, den die Bevölkerung für die Entscheidungen ihres Präsidenten zahlen muss. In nur wenigen Monaten hat diese Bewegung immer mehr Anhänger gewonnen. Aber so beeindruckend die Zahlen auch sind, muss man die essenzielle Frage stellen: Ist Amerika endlich dabei aufzuwachen? Oder sehen wir ein Aufbäumen ohne Zukunft? Denn es ist nicht das erste Mal, dass sich die Amerikaner mobilisieren, ohne dass sich das hinterher an den Wahlurnen entscheidend niederschlagen würde. Die Geschichte lehrt: Demonstrieren allein reicht nicht. Die "No Kings"-Energie muss politisch auch umgesetzt werden, wenn sich etwas verändern soll, unterstreicht L'Avenir.

Trump hat nur noch zwei Optionen

Einen Monat nach Beginn des Kriegs gegen den Iran hat sich der amerikanische Präsident in einer Sackgasse festgefahren, hält Het Laatste Nieuws fest. Was als Versuch begann, das Ajatollah-Regime zu stürzen, ist längst zu einem endlosen Konflikt ohne Ausweg und sichtbaren Plan geworden. Eines ist derweil offensichtlich: Die Vereinigten Staaten und Israel haben sich böse verkalkuliert. Der Tod von Chamenei hat das Regime wie erwartet nicht kollabieren lassen. Die militärische Schlagkraft des Iran mag stark reduziert worden sein, das Land führt nun aber asymmetrisch Krieg. Etwas, worauf die USA unbegreiflicherweise nicht vorbereitet waren. Trump hat nur noch zwei Optionen: Weiter eskalieren, mit Bodentruppen, was garantiert zu amerikanischen Leichensäcken führen wird. Oder den Schwanz einziehen und Frieden suchen, fasst Het Laatste Nieuws zusammen.

Ein Warnschuss aus dem Jemen

Obwohl nur zwölf Prozent der Amerikaner ihn dabei unterstützen, macht Trump Anstalten, jetzt auch mit Bodentruppen in den Iran einzufallen, schreibt De Standaard. Aber bevor auch nur ein einziger US-Soldat in die Nähe iranischen Bodens gekommen ist, hat der Iran einen strategischen Raketenangriff gestartet, der eine deutliche Warnung an Trump ist. Ein Angriff, der nicht aus dem Iran kam, sondern von Teherans Verbündeten im Jemen, den Huthis, die Raketen in Richtung Israel abfeuerten. Das zeigt, dass die Huthis militärisch weiter ein nicht zu vernachlässigender Faktor sind. Und dass sie das Rote Meer und die überlebenswichtige Verkehrsader Suezkanal bedrohen können. Eine klare Botschaft an Trump: Laut Experten könnten die Huthis schon mit ein paar Minen und Seedrohnen den Ölpreis weiter in die Höhe jagen, von jetzt 113 Dollar pro Fass auf dann über 200 Dollar, so De Standaard.

Die militärische Erfahrung von Donald Trump beschränkt sich auf das Anschauen von Paraden, erinnert De Morgen. Der Mann, der sich per ärztlichem Attest vom Vietnamkrieg freistellen ließ, vergaß sogar, seine Baseballkappe abzunehmen, als die ersten Särge mit amerikanischen Soldaten aus dem Irankrieg zurück nach Hause kamen. Die Frage ist also, ob er überhaupt versteht, worauf er sich mit Bodentruppen, den berüchtigten "Boots on the ground", einlassen würde. Der Iran ist vier Mal so groß wie der Irak und doppelt so groß wie Afghanistan, die letzten zwei Kriegsschauplätze für US-Truppen. Etwa 4.500 amerikanische Soldaten starben zwischen 2003 und 2011 im Irak, weitere 2.400 bis 2.500 in Afghanistan. Plus mindestens 47.000 Zivilisten in Afghanistan und 115.000 im Irak. Die Zahlen der "No Kings"-Demonstrationen zeigen jedenfalls auch, dass die meisten Amerikaner sehr wohl verstehen, wie wenig die letzten Kriege trotz vieler Opfer eingebracht haben, bringt es De Morgen auf den Punkt.

Energiepreise und Helmpflicht

Le Soir befasst sich mit der Explosion der Energiepreise: N-VA-Premierminister Bart De Wever hat ja schon gewarnt, dass große Geschenke zu erwarten unrealistisch wäre, dass der Titanic-Haushalt zu sinken drohe. Auch CD&V-Vizepremier und Haushaltsminister Vincent Van Peteghem sagt klipp und klar, dass es keine breitgestreuten Hilfen geben wird. Das klingt hart, aber die Untersuchungen vergangener Staatshilfen sind eindeutig: Viele Haushalte der Mittelschicht und Wohlhabendere haben das Geld einfach auf ihre Sparbücher gepackt. Vorsicht und Zurückhaltung sind also angebracht, es ist nur richtig und wichtig, auf gezieltere Maßnahmen zu pochen. Allerdings muss das dann auch für die Hilfen für die Wirtschaft gelten, fordert Le Soir.

La Libre Belgique greift einen Vorstoß des föderalen Mobilitätsministers Jean-Luc Crucke von Les Engagés auf für eine Helmpflicht für schnelle Fahrräder und E-Roller. Viele Schädelbrüche, Dutzende zerstörte Leben und tausende Verletzte in den Notaufnahmen waren nötig, aber endlich scheint auch auf föderaler Ebene eine wichtige Einsicht zu reifen. Wie so oft hat das Sicherheitsbewusstsein nicht Schritt gehalten mit der technischen Entwicklung. Und der Verkauf immer leistungsstärkerer Modelle hilft natürlich auch nicht. Selbstverständlich gibt es auch jetzt wieder lautstarke Gegner. Das war damals bei der Gurtpflicht in Autos und der Helmpflicht für Motorräder auch nicht anders. Heute bestreitet niemand mehr, dass diese Maßnahmen wirklich notwendig waren. Komfort und Bequemlichkeit dürfen nie auf Kosten der Sicherheit gehen, findet La Libre Belgique.

Boris Schmidt

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