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Die Presseschau von Montag, dem 23. März 2026

23.03.202609:33
Tanker in der Straße von Hormus
Tanker in der Straße von Hormus (Bild: Henghameh Fahimi/AFP)

Während die Titelseiten heute auch noch im Zeichen des Gedenkens an die Anschläge vom 22. März 2016 stehen, werden die Leitartikel bereits wieder vom Iran-Krieg dominiert. Dabei steht vor allem die neue Eskalation im Fokus nach einem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump und Angriffen auf hochsensible Infrastrukturen.

"Donald Trump droht, die iranischen Kraftwerke zu bombardieren", titelt La Capitale. "Drohungen um die wichtigste Ölroute der Welt", schreibt das GrenzEcho. "Naher Osten: die Gefahr eines nuklearen Zwischenfalls", so Le Soir. "Trumps Drohung mit weiterer Eskalation lässt eine weltweite Rezession befürchten", hebt De Standaard hervor. "Iranische Raketen können jetzt selbst Europa erreichen", meldet Het Belang van Limburg. "Der Krieg im Iran weitet sich immer weiter aus", hält De Morgen fest.

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran am Sonntag ein Ultimatum gestellt, resümiert Le Soir in seinem Leitartikel: Falls der Iran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnet, werden die Vereinigten Staaten die Kraftwerke des Landes zerstören. Es gibt allerdings nicht den geringsten Grund, um zu glauben, dass diese Drohung das iranische Regime dazu bewegen wird, die Waffen niederzulegen angesichts der US-israelischen Aggression. Das Regime in Teheran ist unerbittlich und offenbar auch bereit, in seinem Kampf ums Überleben die eigene Bevölkerung zu opfern. Und es hat nicht die geringsten Skrupel, gnadenlos zurückzuschlagen. Mittlerweile wird die Gefahr eines nuklearen Kriegs immer größer. Schon im letzten Juni bombardierten die USA und Israel die iranische Atomanlage Natanz. Dieses Wochenende wurden Anlagen zur Anreicherung von Uran ins Visier genommen, ein Schlüsselelement für die iranischen Nuklearambitionen. Der Iran rächte sich mit Angriffen auf Dimona, das Herz des nie zugegebenen israelischen Atomprogramms. Die Eskalation zwingt die amerikanische Armee, die Verstärkung ihrer Truppen vor Ort zu beschleunigen. Währenddessen geht die Weltwirtschaft den Bach runter und explodieren die Kraftstoffpreise, so Le Soir.

Vorsicht vor falschen Schlüssen

Die Zahl der aus dem Iran abgefeuerten Drohnen und Raketen ist zwar dramatisch zurückgegangen, aber Vorsicht vor falschen Schlüssen, warnt De Morgen. Dieses Wochenende ist es dem Iran gelungen, den berüchtigten "Iron Dome"-Schutzschild zu durchbrechen. Außerdem hat der Iran auch Streumunition gegen Israel eingesetzt. Ein iranischer Angriff auf eine amerikanisch-britische Basis im Indischen Ozean hat gezeigt, dass der Iran über Raketen mit einer Reichweite von mindestens 4.000 Kilometern verfügt. Damit könnte Teheran auch London, Paris und Berlin unter Feuer nehmen, erklärte Israel sofort. Kein Wunder, sowohl die USA als auch Israel wollen Europa unbedingt in diesen Krieg hineinziehen. Nur die Zeit wird zeigen, ob Netanjahu und Trump ein Geniestreich gelungen ist mit ihrem Angriff auf den Iran. Im Moment ist das Ganze vor allem ein Clusterfuck, wettert De Morgen.

Das ist nicht unser Krieg

Donald Trump verliert immer mehr die Kontrolle, was die Straße von Hormus angeht, stellt L'Avenir fest. Er hat seine Verbündeten, die er eher als Vasallen betrachtet, aufgerufen, ihm dort zu Hilfe zu eilen, während er sie gleichzeitig als Feiglinge beschimpft hat. Unsere Führer sollten jedenfalls nicht vor Trump zu Kreuze kriechen und sich seinem Diktat beugen. Der US-Präsident hat das internationale Recht mit Füßen getreten, er hat weder ein Mandat der Vereinten Nationen noch des UN-Sicherheitsrats. Er und sein israelischer Komparse sind verantwortlich für diesen Schlamassel. Der Iran stellte selbst nach amerikanischen Erkenntnissen keine unmittelbare Gefahr dar, sollen sie also die Kohlen aus dem Feuer holen. Dieser Krieg ist nicht unser Krieg. Dieser Krieg ist noch nicht mal der Krieg der Mehrheit der Amerikaner und Israelis. Es ist der Krieg von Trump und Netanjahu, stellt L'Avenir klar.

Verschiedene internationale Institutionen warnen, dass uns ein Energieschock bevorsteht, wie wir ihn noch nie gesehen haben, kommentiert De Standaard. Die Folge ist ein enormer wirtschaftlicher Schock, dessen Auswirkungen schon jetzt mindestens bis Sommer 2027 spürbar sein werden. Bis Ende letzter Woche gab es noch Hoffnung, dass die Energiepreise nur kurz in die Höhe gehen würden, was noch zu managen gewesen wäre. Dieser Punkt ist aber überschritten worden mit den schweren Angriffen auf essenzielle Energieinfrastruktur in der Golfregion. Die Behebung dieser Schäden wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Folgen treffen vor allem Europa, viel mehr als das energiereiche Amerika. Und in Europa wird es vor allem Belgien treffen, das keine finanziellen Puffer hat, um die Explosion der Preise abzufedern, beklagt De Standaard.

Unsere Regierung spielt auf Zeit

Die Reaktion unserer Regierung auf die durch die Decke gehenden Energiepreise ist, eine Arbeitsgruppe einzurichten, frotzeln die Zeitungen der Sudinfo-Gruppe. Donnerwetter!, ist man da versucht zu sagen, eine Arbeitsgruppe! Da werden keine halben Sachen gemacht. Vielleicht sollte die Regierung auch noch ein Audit in Auftrag geben oder eine Studie. Währenddessen müssen sich Arbeitnehmer fragen, ob es sich überhaupt noch rechnet, zur Arbeit zu fahren mit dem Auto, werden in der Schule und zuhause die Heizungen runtergedreht und zerbrechen sich die Eltern den Kopf darüber, wie sie die Einkäufe bezahlen sollen, polemisiert Sudinfo.

Während die Rechnung immer gesalzener wird, spielt die Regierung auf Zeit, scheint La Dernière Heure in die gleiche Kerbe zu schlagen, sie beobachtet und zögert. Und setzt eine x-te Arbeitsgruppe ein, um in den nächsten Tagen über mögliche Maßnahmen zu diskutieren. Diese apathische, ja fast schon lethargische Haltung könnte sich als Fehler entpuppen. Denn eigentlich ist es eine einfache Rechnung: Wenn die Kaufkraft dahinschmilzt, wanken auch die Einnahmen für den Staat. Natürlich, die Regierung sieht sich haushaltstechnischen Zwängen gegenüber und muss bis 2029 noch Milliarden finden. Aber wenn sie auf Zeit spielt, könnte sie dafür morgen zur Kasse gebeten werden, gibt La Dernière Heure zu bedenken.

Boris Schmidt

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