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Die Presseschau von Montag, dem 16. März 2026

16.03.202609:29
Explosion eines Öllagers in Teheran
Explosion eines Öllagers in Teheran (Bild: Atta Kenare/AFP)

Die Zeitungen kommentieren die Entwicklung im Krieg in Nahost und dessen Auswirkungen auf die Welt genauso wie umstrittene Äußerungen von Premierminister Bart De Wever zu Russland, den zehnten Jahrestag der Anschläge von Brüssel, die Lage bei Ecolo und den Tod des deutschen Philosophen Jürgen Habermas.

"Unsicherheit wird größer nach Angriff auf Kharg", titelt De Morgen. "Trump und Iran sind fest entschlossen, weiterzukämpfen – der Rest muss erst noch überzeugt werden", analysiert De Standaard in seiner Schlagzeile. "Die Revanche der Elektroautos", schreibt La Dernière Heure auf Seite eins.

Der Krieg in Nahost und seine Auswirkungen auf den Rest der Welt finden weiter seinen Niederschlag auf den Titelseiten der Zeitungen.

Le Soir widmet sich auch in seinem Leitartikel diesem Thema und beobachtet: Mit jedem Tag, der dieser Krieg länger dauert, werden die Auswirkungen immer größer. Dass Öl und Gas teurer geworden sind, haben wir schon gemerkt, zum Beispiel durch hohe Preise an den Tankstellen. Doch da hört es nicht auf. Große Teile der Industrie und allgemein der Wirtschaft sind abhängig von Öl und Gas und anderen Rohstoffen, die aus der Golfregion kommen. Bei uns werden die Preise für vieles steigen, in anderen Regionen zum Beispiel in Afrika, wird auch der Hunger zunehmen. Neue Flüchtlingsströme sind zu erwarten, befürchtet Le Soir.

Eine Kapitulation

Mehrere Zeitungen beschäftigen sich mit der Aussage von Premierminister Bart De Wever, dass Europa wieder Beziehungen mit Russland aufnehmen müsse. De Standaard analysiert: Diese Äußerung scheint eine Reaktion auf den aktuellen Krieg in Nahost zu sein. Dieser Konflikt droht, die belgische Wirtschaft und damit auch die Sanierung des Haushalts schwer zu treffen. Der Dialog mit Russland, so De Wevers Idee, soll dazu führen, wieder russisches Öl und Gas zu einem annehmbaren Preis zu bekommen. Aber zum jetzigen Zeitpunkt eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland in Aussicht zu stellen, wo Russland keine Verhandlungsbereitschaft beim Krieg in der Ukraine zeigt, hört sich wie eine Kapitulation an, kritisiert De Standaard.

Auch Het Belang van Limburg meint: De Wever macht diesen Vorschlag nur, um preiswert an Energie zu kommen. Damit gibt er zu, dass Europa Russland nötig hat. Auf diese Weise schwächt De Wever die Position von Europa gegenüber Russland, wodurch es noch schwieriger werden dürfte, annehmbare Friedensbedingungen von Russland im Ukrainekrieg zu fordern. Außerdem wird wieder das geschehen, was De Wever selbst gefürchtet hat: Man wird ihn als Russlandfreund bezeichnen, notiert Het Belang van Limburg.

Kein Zusammenhalt

Het Laatste Nieuws findet: In einem Punkt hat De Wever Recht. Europa muss mit Russland sprechen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine. Zurzeit sitzt Europa nämlich nicht mit am Tisch, sondern wird nur als Geldgeber von Trump missbraucht. Die Reaktionen auf De Wevers Äußerungen machen aber auch klar, warum Europa nicht mit am Tisch sitzt: Europa spricht nicht mit einer Stimme. Schon innerhalb der belgischen Regierung ist man sich nicht einig. Außenminister Prévot kritisierte die Äußerungen von De Wever. Diese Uneinigkeit innerhalb der belgischen Regierung ist ein Spiegel von Europa. Es ist verständlich, dass so ein Europa nicht mit über Frieden verhandeln kann, ärgert sich Het Laatste Nieuws.

L'Avenir wirft einen Blick voraus auf den kommenden Sonntag: Zehn Jahre wird es dann her sein, dass am 22. März 2016 zwei Terrorattentate nicht nur Brüssel, sondern die ganze Gesellschaft erschüttert haben. Haben die Politiker die Lehren aus diesen Anschlägen gezogen? Leider nicht. Unsere Gesellschaft ist nicht, wie damals versprochen, enger zusammengerückt. Sie hat sich nicht zu einer Gesellschaft entwickelt, die solidarisch ist, in der man Gemeinsamkeiten betont und Trennendes zu überbrücken versucht. Ganz im Gegenteil wird der soziale Zusammenhalt von der Politik torpediert, werden Vereinsstrukturen und die Zivilgesellschaft geschwächt und somit der Boden bereitet für neue Katastrophen, schimpft L'Avenir.

Kuscheln als Gegenentwurf

La Dernière Heure bemerkt zu den Grünen von Ecolo: Gestern hat sich Ecolo bei einer Versammlung in Louvain-La-Neuve ein neues Führungsduo gewählt und haben die 600 anwesenden Mitglieder der Partei ein Bild der Harmonie geliefert. Mit diesem zur Schau gestellten Willen zur Einheit liefert Ecolo einen Gegenentwurf zur aktuellen Politik. Dort sind zurzeit Macht und männliche Werte angesagt. Da werden die Schwänze auf den Tisch gelegt und geschaut, wer den längsten hat. Ecolo setzt Kuscheln und Teddybären-Mentalitäten dagegen. Mal schauen, ob sich dieses Konzept bewährt, grübelt La Dernière Heure.

La Libre Belgique schreibt zum Tod des deutschen Philosophen Jürgen Habermas: Mit seinen Werten und seinem Diskurs war Habermas ein "Leuchtfeuer in tosender See", wie der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz gestern gesagt hat. Für Habermas waren deliberative Demokratie, Rechtsstaat und internationales Recht Säulen seiner Welt. Werte, die heute immer mehr in Frage gestellt werden. Mit dem Tod des 96-Jährigen hat sich wahrscheinlich definitiv die Gedankenwelt des 20. Jahrhunderts aus unserer Gegenwart verabschiedet, bedauert La Libre Belgique.

Kay Wagner

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