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Die Presseschau von Dienstag, dem 10. März 2026

10.03.202609:00
Foto: Laurie Dieffembacq/ Belga
Foto: Laurie Dieffembacq/ Belga

Die Leitartikel der Zeitungen beschäftigen sich mit den gestiegenen Energiepreisen aufgrund des Kriegs im Nahen Osten. Außerdem greifen sie die Explosion vor der Synagoge in Lüttich auf. Die Kommentatoren zeigen sich entsetzt und warnen vor dem zunehmenden Antisemitismus, der zu beobachten sei.

„Angst vor neuer Energiekrise“, titelt Het Nieuwsblad. „Regierung wird eingreifen, falls die Energiepreise explodieren sollten“, schreibt Het Laatste Nieuws auf Seite eins. „Trump deutet auf ein schnelles Ende des Krieges hin – und sofort fällt der Ölpreis“, heißt es in der Schlagzeile von De Tijd.

Das Thema der steigenden Energiepreise als Folge des Kriegs in Nahost greifen einige Zeitungen auch in ihren Leitartikeln auf.

De Standaard stellt fest: Die Reaktionen der Märkte weltweit auf den Krieg im Iran waren zunächst verhalten. Panik brach nicht aus. Die meisten gingen davon aus, dass der Krieg nicht lange dauern werde und deshalb auch die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft relativ gering bleiben würden. Mit den gegenseitigen Angriffen auf Ölfelder und Ölvorratslager hat sich das geändert. Als Reaktion darauf ist der Ölpreis dann auch nach oben geschnellt. Die Hoffnung, dass der Krieg für die Wirtschaft ohne große Folgen verlaufen könnte, hat sich nicht bestätigt, bemerkt De Standaard.

Trumps Rechnung

Ähnlich analysiert Het Belang van Limburg: Noch am Sonntag hatte sich Trump keine Sorge um den Ölpreis gemacht. Mittlerweile sind die G7-Staaten, also die stärksten Wirtschaftsnationen der Welt, wohl dazu bereit, ihre Ölreserven anzuzapfen. Auch die USA gehören zu den G7. Das lässt tief blicken – ist aber auch verständlich. Trump kann es sich nicht leisten, durch den Krieg für höhere Preise in seinem eigenen Land zu sorgen. Das würden ihm seine Wähler kaum verzeihen – und im November finden ja Zwischenwahlen statt. Spätestens dann würde Trump die Rechnung bekommen für einen Krieg, bei dem man immer noch nicht genau weiß, was Trump mit ihm eigentlich erreichen will, notiert Het Belang van Limburg.

De Tijd weiß: Zwei Dinge – das hat die Vergangenheit gezeigt – sind dazu fähig, Trump in seinem Wahn zu stoppen. Das eine sind Wahlen, denn die will Trump immer gewinnen. Das andere ist Wall Street. Trump will nicht, dass die größte US-Börse crasht. Und so ist es verständlich, dass er gestern, als es Anzeichen für größere Kursverluste und deutlich steigende Ölpreise gegeben hat, dann auch die Kehrtwende eingeleitet und gesagt hat, dass der Krieg nicht mehr lange dauern wird. Sofort gingen die Börsenwerte wieder nach oben und sackte der Ölpreis nach unten ab. Bleibt die Frage, ob Trump seinen Worten wirklich Taten folgen lässt. Und wie das dann aussehen könnte, ein neuer Frieden in Nahost, überlegt De Tijd.

Er ist wieder da…

Die Schwesterzeitung L’Echo fragt: Wäre es angesichts der deutlich gestiegenen Energiepreise angemessen, wenn die Regierung jetzt Hilfsmaßnahmen ergreift? Die Antwort ist klar: Nein. Denn erstens sind die Preise noch nicht gigantisch hoch. Zweitens gibt es schon Mechanismen, um zumindest die Schwächsten unserer Gesellschaft bei zu hohen Energierechnungen zu schützen. Drittens würden neue Maßnahmen weitere Löcher in den Haushalt reißen. Besser als bei jeder Krise immer wieder Steuergelder bei überstürzten Hilfsmaßnahmen zu verbrennen wäre es, langfristig die Abhängigkeit von Öl und Gas aus Drittländern zu beenden, rät L’Echo.

Zur Explosion vor der Synagoge in Lüttich kommentiert Le Soir: Die Bilder lassen es einem kalt den Rücken hinunterlaufen. Uniformierte Polizisten, die Glassplitter vor der beschädigten Eingangstür der Synagoge untersuchen. In Lüttich. In Belgien. Ein deutliches Zeichen: Er ist zurück, der Antisemitismus. Mitten unter uns. Das ist äußert beunruhigend. Zumal davon auszugehen ist, dass dieser antisemitische Anschlag motiviert ist durch die Gleichsetzung der israelischen Regierung mit Juden allgemein. Eine Sicht, die über soziale Medien im Internet unkontrolliert verbreitet wird, unsere Gesellschaft verpestet und unsere jüdischen Mitbürger um ihre Sicherheit fürchten lässt, empört sich Le Soir.

Furcht und Angst in Belgien

La Libre Belgique bemerkt: Die Juden in Belgien haben Angst – leider völlig zu Recht. Vergangenes Jahr wurde mit 232 Meldungen von antisemitischen Vorfällen ein absoluter Rekord erreicht. Plus 80 Prozent innerhalb eines Jahres. Doch ein gesellschaftlicher Aufschrei bleibt aus. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sich viele Stereotypen über Juden auch bei ganz normalen Menschen gehalten haben. Hier muss man ansetzen, um das Übel des Antisemitismus auszumerzen. Die Banalisierung von Klischees muss aufhören, damit unsere Gesellschaft wehrhafter wird gegenüber Antisemitismus, fordert La Libre Belgique.

L’Avenir warnt: Wir müssen uns kategorisch dagegen wehren, dass unsere Straßen zum Spiegel bewaffneter Konflikte von anderswo in der Welt werden. Belgien darf kein Ort für einen importierten Krieg sein. Belgien ist eine Demokratie, in der es keinen Platz für Furcht und Angst gibt, betont L’Avenir.

Kay Wagner

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