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Die Presseschau von Montag, dem 9. März 2026

09.03.202609:16
Rauchwolken über Teheran
Bild: Atta Kenare/AFP

Der Iran-Krieg ist weiter das zentrale Thema in den Leitartikeln. Die Kommentatoren diskutieren unter anderem die Ziele des Kriegs, den Einsatz von KI bei der Kriegsführung und die Auswirkungen auf die Energiepreise. Daneben beschäftigen sie sich noch mit dem Reformeifer der Regierung und einem Gerichtsprozess in Namur.

„Mit Angriffen auf Öldepots beginnt eine neue Phase im Iran-Krieg“, titelt De Standaard. „Der Krieg im Nahen-Osten weitet sich aus“, so die Schlagzeile des GrenzEchos. „Erste Belgier aus Nahost endlich wieder zu Hause“, schreibt Het Laatste Nieuws auf ihrer Seite eins.

Der Krieg gegen den Iran bleibt außer auf den Titelseiten der Zeitungen auch das beherrschende Thema in den Leitartikeln.

De Standaard zeigt sich ratlos: Was die USA mit ihrem Angriff auf den Iran letztlich erreichen wollen, ist weiter nicht klar. Sogar US-Präsident Trump kann das Ziel nicht benennen. „Zurzeit machen wir sie kaputt“, hat er am Samstag noch gesagt. Und danach? Durch die Angriffe auf Ölanlagen, die jetzt zu beobachten sind, werden die Preise für Öl und Gas auch in den USA steigen. Das wird Trumps Wähler unzufrieden stimmen. Noch unzufriedener, könnte man sagen. Denn Trumps Beliebtheitswerte in den USA sind auch ohne den Krieg bereits im Keller gewesen. Krieg wollten seine Anhänger auch nicht, im Herbst sind Zwischenwahlen – doch all das scheint Trump egal zu sein. Tatsächlich weiß man zurzeit nicht, was er vorhat, verzweifelt De Standaard.

Nachdenken kann positiv wirken

Le Soir stellt fest: Nach zehn Tagen Krieg wehrt sich der Iran immer noch. Es sieht nach einem Kampf zwischen David und Goliath aus – und keine der beiden Seiten scheint bereit dazu, die Kriegshandlungen einzustellen. Der Iran will von Verhandlungen mittlerweile nichts mehr wissen. Trump und Netanjahu haben gesagt, dass nur eine Kapitulation des islamischen Regimes im Iran ihre Angriffe beenden könnte. Es sieht ganz danach aus, als ob es noch viele weitere Tote unter der Zivilbevölkerung geben und die grausame und nutzlose Zerstörung weiter gehen wird, beklagt Le Soir.

De Morgen berichtet: Die Intensität, mit der die USA und Israel Ziele im Iran bombardieren, liegt nicht nur an dem großen Waffenarsenal der beiden Länder, sondern auch am Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei den Bombardierungen. KI sucht Ziele aus. Das kann sie oft viel schneller, als Menschen es tun. Die Menschen müssen dann nur noch den Befehl geben, diese Ziele tatsächlich zu bombardieren. Dadurch wird den Menschen ein Teil des Denkens abgenommen – und das ist gefährlich. Denn wer nicht mehr viel Nachdenken muss, gibt schneller mal den Befehl zu schießen, als jemand, der Zeit hat zu zweifeln. Durch den Einsatz von KI bei der Zielsuche wird sich die Zahl der Zivilopfer erhöhen, glaubt De Morgen.

Drei Milliarden falsch gespart

Gazet Van Antwerpen hat beobachtet: Es sind gestern viele Tränen geflossen am Flughafen in Zaventem. Tränen des Glücks und der Erleichterung, vergossen von den Touristen, die aus den Urlaubsparadiesen Dubai, Abu Dhabi oder Doha ausgeflogen worden sind und gestern wieder zurück in Belgien waren. Ihr Schicksal sollte nachdenklich stimmen und im besten Fall dazu führen, über Reiseziele künftig im Voraus besser nachzudenken. Dass die Situation im Nahen Osten instabil und gefährlich war, war Wochen vor Ausbruch des Kriegs bekannt, erinnert Gazet Van Antwerpen.

Het Laatste Nieuws stellt fest: Eine neue Energiekrise zeichnet sich schon ab. Es wäre die zweite große Energiekrise innerhalb von vier Jahren. Das ist nur deshalb möglich, weil Belgien immer noch abhängig ist von Energie aus anderen Ländern. Das muss sich ändern. Kurzfristig sollte deshalb massiv in erneuerbare Energien investiert werden. Langfristig könnte Kernenergie helfen, aber vor 2040 sind neue Atomkraftwerke wohl nicht realistisch. Dass die Regierung De Wever beim Bau der Energieinsel in der Nordsee die zweite Phase nicht einläutet, um drei Milliarden Euro im Haushalt zu sparen, erweist sich damit als Fehler. Denn langfristig lohnt sich jede Investition in die eigene Energieversorgung mehr, als ständig die Zeche zu zahlen für immer neue Energiekrisen, die von außen auf uns einwirken, findet Het Laatste Nieuws.

Zurückgepfiffen

La Dernière Heure meint zum Reformeifer der Föderalregierung: Dass die Regierung Reformen angeht und das ziemlich zügig macht, ist sehr lobenswert. Doch leider stellt sich heraus, dass sie dabei fast zu schnell ist und dadurch juristisch ungenau wird. Dreimal innerhalb kurzer Zeit ist die Regierung jetzt vom Staatsrat oder gar dem Verfassungsgericht quasi zurückgepfiffen worden. Der Rechnungshof stellt zudem fest, dass die Sparmaßnahmen viel weniger sparen als vorgerechnet. Mehr Genauigkeit beim Reformeifer wäre gut, auch um rechtliche Unsicherheit zu vermeiden, rät La Dernière Heure.

L’Avenir kommentiert zum Prozess, der gegen den ehemaligen Verwaltungschef des Wallonischen Parlaments morgen beginnen soll: Der Verwaltungschef wird vor allem wegen der Ausübung von psychischer Gewalt am Arbeitsplatz angeklagt, sprich, wegen Mobbings, Demütigungen und Drangsalierungen. Seit 2012 soll er das getan haben. Den Opfern wurde lange nicht geglaubt. Für sie wäre es wohl der größte Sieg, wenn ihnen jetzt im Prozess endlich einmal zugehört und geglaubt würde, behauptet L’Avenir.

Kay Wagner

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