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Die Presseschau von Mittwoch, dem 4. März 2026

04.03.202609:31
Autos fahren auf einer vielbefahrenen Straße in Irans Hauptstadt Teheran
Irans Hauptstadt Teheran (Bild: Atta Kenare/AFP)

Die Leitartikel der Zeitungen beschäftigen sich weiter mit dem Krieg in Nahost. Sie machen sich Gedanken über die Zukunft für das iranische Volk, Möglichkeiten für Europa und die steigenden Energiepreise. Außerdem kommentieren einige Zeitungen die Ausweitung von Frankreichs Atomwaffenschutz auf andere Länder.

"Israel setzt auf Chaos in der Region als Strategie", titelt De Morgen. "Überstürzte Evakuierungsmaßnahmen lassen vermuten, dass nicht alles läuft wie geplant," überlegt De Standaard in seinem Aufmacher. "Viele Flamen wechseln jetzt schnell zu einem Energiefestpreisvertrag", meldet De Tijd auf Seite eins.

Der Krieg in Nahost sorgt weiter für unterschiedliche Aufmachergeschichten und ist weiterhin Hauptthema in den Kommentarspalten.

Het Belang van Limburg beobachtet: Dieser Krieg wird geführt ohne Strategie und ohne klares Ziel. Er zeigt, was geschieht, wenn das Schicksal der Welt von einem Mann abhängt, der wie ein römischer Kaiser mit einem gehobenen oder gesenkten Daumen über Leben und Tod entscheidet. Den Angriff auf den Iran als "absolut gerechtfertigt" zu bezeichnen, so wie unser Theo Francken das getan hat, ist vollkommen daneben. Die Geschichte hat außerdem gezeigt, dass Bomben aus der Luft noch nie zu einem dauerhaften Regimewechsel geführt haben. Man denke an den Irak oder Libyen. Bomben haben dort das Leben der Menschen nicht verbessert. Die Chance, dass das Gleiche jetzt wieder im Iran passiert, ist leider sehr groß, bedauert Het Belang van Limburg.

Hartnäckiger Widerstand

Het Nieuwsblad überlegt: Ein langer Krieg wird das sicher nicht werden. Sobald die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen auch die USA negativ treffen, wird Trump den Krieg schnell beenden. Weil die Revolutionsgarden sich bisher hartnäckig verteidigen, könnte es im Iran eine ähnliche Lösung geben wie in Venezuela. Auch dort ist das Regime weiter an der Macht geblieben, aber mit einer anderen Person an der Spitze, die eine US-freundlichere Politik führt. Das könnte Trump auch im Iran schon reichen. Für das iranische Volk wäre das eine Katastrophe, warnt Het Nieuwsblad.

De Morgen meint: Dieser Krieg zeigt mal wieder: Mehr Europa wäre besser für alle. Zumindest für alle Europäer. Denn dann könnten die europäischen Staaten zum Beispiel gemeinsam die Evakuierung von Europäern aus den Kriegsgebieten organisieren. Dann könnten europäische Länder gemeinsam versuchen, die Öl- und Gaslieferungen aus der Golfregion weiter zu gewährleisten. Dass sie das können, haben sie schon einmal bewiesen. Vor einigen Jahre haben neun europäische Länder, darunter auch Belgien, in der Operation Agenor die Straße von Hormus mit ihren Kriegsschiffen offengehalten, erinnert De Morgen.

Zeit zum Handeln – oder doch nicht?

La Dernière Heure bemerkt zu den gestiegenen Preisen für Öl und Gas: Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass diese Preisexplosion noch nicht für die Kunden gilt. Der Anstieg der Preise betrifft bislang nur die Händler. Erst mit Verzögerung könnte sich das auch auf den Energierechnungen der Haushalte niederschlagen. Sicher ist das allerdings nicht. Und noch sind wir weit entfernt von den enorm hohen Preisen aus 2022. Aber wenn Sie, liebe Leser, zurzeit einen variablen Energiepreisvertrag haben, erwägen Sie doch mal einen Festpreisvertrag zu machen, rät La Dernière Heure.

Die Wirtschaftszeitung L'Echo weiss: Für die Weltwirtschaft ist dieser Krieg alles andere als gut. Überall macht sich große Unsicherheit breit. Und das hat schon erste Konsequenzen. Die Börsenkurse fallen, Energiepreise schnellen in die Höhe, das Gespenst der Inflation dreht mal wieder seine Runde. Niemand weiss genau, wohin die Reise geht. Da ist es ganz gut, einen kühlen Kopf zu bewahren und voreilige Entscheidungen zu vermeiden. In Panik sollte man zumindest nicht verfallen, betont L'Echo.

Ein mutiger Schritt

De Standaard beschäftigt sich mit dem Angebot Frankreichs, andere europäische Länder unter den Schutz seiner Atomwaffen zu stellen und führt aus: Mit diesem Schritt macht sich Europa weiter unabhängig von den USA. Frankreich zeigt, dass Europa sich aus eigener Kraft verteidigen kann. Für atomare Abschreckung sind die europäischen Staaten nicht mehr allein auf die USA angewiesen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen. Auch bei den Streitkräften muss die Zusammenarbeit unter den europäischen Staaten enger werden. Europa wird plötzlich wieder zur Zukunft, die besser ist, als wenn jedes Land sein eigenes Süppchen kocht, stellt De Standaard fest.

Ähnlich kommentiert La Libre Belgique: Frankreichs Initiative ist ein mutiger Schritt und zeigt: Frankreich hat verstanden, dass die Wahrung seiner Interessen nicht an seinen Landesgrenzen aufhört. Dieser Schritt ist aber nur ein Anfang. Europa sollte jetzt weiter daran arbeiten, die nationalen Interessen aufgehen zu lassen in einem Gemeinschaftswillen. Nur so wird Europa wirklich zu einer unabhängigen Macht. Diese Überlegung ist natürlich nicht neu, aber sie zu verwirklichen ist heute vielleicht wichtiger als je zuvor, unterstreicht La Libre Belgique.

Kay Wagner

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