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Die Presseschau von Dienstag, dem 3. März 2026

03.03.202609:37
Blick auf Teheran, wo am Horizont Rauchwolken nach einer Explosion zu sehen sind
Rauchwolken nach einer Explosion in Teheran (Bild: AFP)

Der Krieg im Nahen Osten ist weiter das beherrschende Thema in den Leitartikeln. Die Kommentatoren machen sich Gedanken zur Ausbreitung des Konflikts, zu seiner möglichen Rechtfertigung, unterschiedlichen Haltungen, den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und seinem möglichen Ende.

"Iran zieht den gesamten Nahen Osten mit in den Krieg", titelt Het Nieuwsblad. "Die äußerst riskante Wette von Trump im Nahen Osten", schreibt La Libre Belgique auf Seite eins. "Iran-Krieg macht das Leben sofort teurer", warnt De Tijd in ihrem Aufmacher.
Der neue Krieg im Nahen Osten beherrscht weiter die Titelseiten und Kommentarspalten der Zeitungen.

Le Soir beobachtet: Das Pulverfass, von dem man in Bezug auf den Nahen Osten ja gerne spricht, ist gerade kurz davor zu explodieren. Die Lunte ist gezündet. Angefangen haben die USA und Israel mit ihren Bomben auf den Iran. Der Iran hat zurückgeschossen – und dabei auch Bomben und Drohnen in Länder geschickt, die mit dem Krieg nichts zu tun haben. Die Hisbollah im Libanon hat Israel beschossen und Israel schießt jetzt nur allzu gerne zurück. Drohnen sind schon über Zypern gesichtet worden. Frankreich, Großbritannien und Deutschland sind bereit mitzuhelfen bei der Verteidigung gegen iranische Angriffe. Das Regime im Iran steht am Abgrund und will möglichst viele andere mit ins Verderben stürzen, befürchtet Le Soir.

Die Stärksten finden immer einen Grund

Das GrenzEcho schaut auf die Rechtfertigung des Angriffs auf den Iran und meint: Außenminister Maxime Prévot brachte das Dilemma auf den Punkt: Der Angriff widerspreche zwar dem Völkerrecht, könne aus Sicherheitsgründen aber nachvollzogen werden. Genau diese Argumentation zeigt, wie brüchig die internationale regelbasierte Ordnung inzwischen geworden ist. Regeln lassen sich nicht situativ ein- und ausschalten. Formal unterscheidet sich der amerikanisch-israelische Angriff kaum vom russischen Überfall auf die Ukraine. Dass viele westliche Regierungen diesen Vergleich scheuen, offenbart einmal mehr die doppelten Standards, die jede Glaubwürdigkeit dauerhaft untergraben, ärgert sich das GrenzEcho.

L'Echo sieht das ähnlich und weiss: Was gerade im Iran passiert, erinnert an die Angriffe auf Afghanistan, den Irak und Libyen. Ähnlich wie damals versucht niemand wirklich den Angriff auf dem Iran jetzt mit internationalem Recht zu rechtfertigen. Dass eigentlich alle diese Machtdemonstration Israels und der USA akzeptieren, ist gefährlich. Denn eine Welt ohne Regeln öffnet Tür und Tor für das Recht des Stärkeren. Und die Stärksten werden immer einen Grund finden, um ihre Macht auszuspielen. Deshalb muss das internationale Recht weiter verteidigt werden. Es gibt keine Rechtfertigung, es zu brechen, betont L'Echo.

Öl, Gas und ein Sonnen-Emoji

Het Belang van Limburg berichtet: Mitglieder der Regierungsparteien in unserem Land äußern sich unterschiedlich zu dem Angriff auf den Iran. MR-Chef Georges-Louis Bouchez ist begeistert und begrüßt das kompromisslose Vorgehen der USA und Israels gegen das Mullah-Regime. Bei Vooruit zeigen sich Conner Rousseau und Frank Vandenbroucke sehr skeptisch gegenüber US-Präsident Trump. Auch CD&V-Vorsitzender Sammy Mahdi beklagt, dass es Trump nicht um das iranische Volk gehe, sondern um das Öl im Iran. Bei der N-VA äußert sich eine führende Politikerin mit persischen Wurzeln nur in der Sprache der Iraner und postet neben einem Bild des früheren Schahs ein Sonnen-Emoji. Man muss hoffen, dass diese unterschiedlichen Meinungen zum Iran-Krieg die Arbeit der Föderalregierung nicht behindern, wünscht sich Het Belang van Limburg.

De Standaard kommentiert: Als Reaktion auf den Angriff hat die iranische Revolutionsgarde die Straße von Hormus gesperrt. Diese Meerenge ist wichtig für die Lieferung von Öl und Gas aus der Region in die ganze Welt. Alle Länder, die von solchen Öl- und Gaslieferungen abhängig sind, werden darunter leiden. Europa wird einer der Verlierer dieses Krieges sein. Die Preise für Gas und Öl sind gestern schon in die Höhe geschossen, stellt De Standaard fest.

Ein Gewinner, viele Verlierer

De Tijd prophezeit: Der größte Gewinner des Kriegs wird Israels Premierminister Netanjahu sein. Wenn es tatsächlich zu einem Regierungswechsel im Iran kommen sollte, wäre der größte Feind Israels in der Region ausgeschaltet. Alle anderen Beteiligten bei diesem Krieg werden Verlierer sein. Auch die USA. Früher oder später werden auch sie unter dem enormen Preisanstieg für Öl und Gas leiden, der jetzt zu befürchten ist. Auch wenn aktuell die USA noch reichlich eigene Gas- und Ölreserven haben, bemerkt De Tijd.

L'Avenir fragt besorgt: Was könnte nach dem Krieg kommen? Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Länder der Weltgemeinschaft die Vereinten Nationen gegründet. Dass nach dem Iran-Krieg etwas ähnlich Positives geschehen wird, davon ist nicht auszugehen. Vielmehr ist eher damit zu rechnen, dass die Überreste des Mullah-Regimes für Terror in der Region und auch im Rest der Welt sorgen. Ein dauerhafter Friede als Ergebnis dieses Krieges ist ziemlich unwahrscheinlich, überlegt L'Avenir.

Kay Wagner

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