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Die Presseschau von Mittwoch, dem 25. Februar 2026

25.02.202609:43
Viktor Orbán
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán (Bild: Attila Kisbenedek/AFP)

Die Zeitungen blicken in ihren Leitartikeln auf den Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine zurück – zum Teil mit einer gehörigen Portion Empörung. Außerdem kommentieren sie das Verhalten des US-Botschafters in Belgien und den Fund von pornographischen Kinderfotos in der Gefängniszelle von Marc Dutroux.

"Gedenken an vier Jahre Krieg: Ukraine soll versprochene Unterstützung bekommen, betont von der Leyen“, schreibt De Tijd auf Seite eins.

Die Zeitung ist die einzige, die heute noch prominent an den Überfall von Russland auf die Ukraine gestern vor vier Jahren erinnert. In den Leitartikeln beschäftigen sich dagegen noch weitere Zeitungen mit diesem Thema.

Le Soir findet: Es war beschämend, dass die EU-Spitzenpolitiker gestern mit leeren Händen nach Kiew kommen mussten. Das neue Hilfspaket, immerhin 90 Milliarden Euro schwer, konnten sie nicht mitbringen, weil der ungarische Premierminister Viktor Orbán wieder einmal ein Veto eingelegt hatte. Es war das x-te Mal, dass Orbán die Union ausgebremst hat und man kann sich schon fragen, was dieses Ungarn überhaupt noch in der Union sucht. Man sollte Ungarn einfach ausschließen aus der EU. Leider ist das nicht möglich. Leider kann man Ungarn nur finanziell bestrafen und durch EU-Gerichte verurteilen lassen. Das wiederum spielt Orbán in die Karten, weil er sich dann als Märtyrer stilisieren kann, bedauert Le Soir.

Trump hätte es in der Hand

Ähnlich notiert Gazet van Antwerpen: Der Anlass für das Treffen in Kiew gestern war schon traurig genug. Die Tatsache, dass die EU-Spitzen mit leeren Händen in die Ukraine reisen mussten, hat alles nur noch schlimmer gemacht. Orban gehört eigentlich nicht mehr in die EU. Er hat schon so viele Strafen bekommen, ist schon so oft zurechtgewiesen worden, dass sich die EU schon mal fragen sollte, ob sie sich so jemanden noch leisten kann. Denn eigentlich kann sich die EU so einen Störenfried nicht leisten. Besonders nicht in den aktuellen Zeiten und mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. Angesichts der russischen Bedrohung sind Einigkeit und Stärke nötig, die durch Orban torpediert werden, ärgert sich Gazet van Antwerpen.

De Tijd stellt fest: Das Bild von gestern hat einen falschen Eindruck erweckt. Denn Europa macht sehr viel, um die Ukraine zu unterstützen. Wenn sich zum Beispiel die USA dazu durchringen würden, die gleichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verhängen wie die EU, würde das Russland schnell in die Knie zwingen. Doch von solchen Sanktionen will US-Präsident Trump nichts wissen. Das Milliarden-Business mit Russland ist ihm wichtiger. Trump hätte es in der Hand, den Krieg in der Ukraine schnell zu beenden, aber er macht es einfach nicht, schimpft De Tijd.

Vorsicht vor dem „Waco“

L’Avenir schaut auf das Verhalten des US-Botschafters in Belgien und erinnert: Taco ist ja ein Ausdruck, der gerne auf Trump bezogen wird. Taco steht für „Trump always chickens out“, also „Trump macht immer einen Rückzieher“. Nach dem gleichen Motto scheint US-Botschafter Bill White zu handeln. Einen regelrechten Waco könnte man ihn nennen. Nachdem er zunächst kräftig ausgeteilt hat gegen belgische Politiker und die Föderalregierung, ist er gestern wieder brav zurückgerudert – zumindest nach außen. Belgien und auch andere europäische Länder müssen aber achtsam bleiben vor dem Verhalten dieser US-Botschafter, die von Trump vielleicht tatsächlich bewusst dazu angehalten werden, für Unruhe in europäischen Ländern zu sorgen, warnt L’Avenir.

Zu den pornographischen Fotos von Kindern, die in der Gefängniszelle von Kindermörder Marc Dutroux gefunden worden sind, meint La Derniere Heure: Natürlich werfen diese Fotos viele Fragen auf. Wie konnten sie in die Zelle von Dutroux gelangen? Wenn es so sein sollte, wie Dutroux selbst sagt, nämlich dass sie ihm untergeschoben worden sind, um ihm zu schaden, dann bleibt die Tatsache: Er, also Dutroux, hat den Vorfall nicht gemeldet. Was wiederum bedeutet, dass er nicht geheilt ist. Er hat sich nicht geändert. Eine vorzeitige Entlassung wird dadurch unmöglich. Für die Gesellschaft bleibt überdies zu hoffen, dass er niemals mehr das Gefängnis verlassen wird, unterstreicht La Dernière Heure.

Falsche Normalität

La Libre Belgique analysiert: Die große Aufregung, die die Fotos in der Zelle von Dutroux jetzt ausgelöst haben, zeigt eindeutig: Die Wunde ist noch nicht verheilt. Unsere Gesellschaft knabbert immer noch an dem, was damals vor 30 Jahren passiert ist. Umso wichtiger ist es, dass die Sache mit den Fotos jetzt juristisch ganz sauber aufgearbeitet wird. Die Emotionen dürfen den Rechtsstaat nicht daran hindern, seine Arbeit zu machen, fordert La Libre Belgique.

Het Laatste Nieuws kommentiert: Ganz abgesehen von Dutroux weist dieser Vorfall auf einen großen Missstand in unseren Gefängnissen hin. Nämlich, dass es ganz normal geworden ist, dass eigentlich verbotene Gegenstände von außen in Gefängniszellen gelangen. Allein im Gefängnis von Antwerpen hat man 2023 445 Mobiltelefone in Beschlag genommen und 13 Kilogramm Drogen. Normal ist das nicht, und Justizministerin Annelies Verlinden sollte sich dringend auch um dieses Problem kümmern, verlangt Het Laatste Nieuws.

Kay Wagner

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