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Die Presseschau von Dienstag, dem 24. Februar 2026

24.02.202609:09
Ukrainische Flagge weht zwischen zerstörten Gebäuden in Borodjanka in der Region Kiew
Illustrationsbild: Sergei Supinsky/AFP

Vier Jahre dauert auf den Tag genau der Krieg Russlands gegen die Ukraine. Zum heutigen Jahrestag des russischen Einfalls in das Nachbarland widmen fast alle Zeitungen ihre Leitartikel diesem Thema. Ein Kommentar widmet sich außerdem der bevorstehenden Rede von US-Präsident Trump zur Lage der Nation.

"Vier Jahre Krieg und kein Ende in Sicht", titelt La Libre Belgique. "Vier Jahre Krieg und wann gibt es Frieden?", fragt sich L'Avenir auf seiner Titelseite. "Die Lehre von vier Jahren Krieg ist: Die Ukraine steht alleine da", notiert De Standaard auf Seite eins.

Heute vor genau vier Jahren hat Russland die Ukraine angegriffen. Fast alle Zeitungen widmen diesem Thema ihren Leitartikel.

Het Laatste Nieuws erinnert: Wladimir Putin wollte Wolodymyr Selenskyj gefangen nehmen und entführen. Genauso wie Donald Trump den venezolanischen Präsidenten Maduro ausgeschaltet hat. Der Plan war: Kiew schnell erobern und ein russisches Marionetten-Regime installieren. Der Blitzkrieg misslang. Es entwickelte sich ein ermüdender Drohnenkrieg, der sich mittlerweile vier Jahre dahinschleppt. Wenn der Konflikt noch ein paar weitere Monate dauert, wird er länger dauern als der Erste Weltkrieg, der nach vier Jahren und drei Monaten beendet war, rechnet Het Laatste Nieuws vor.

Bedeutendes Datum

Das GrenzEcho notiert: Zu Beginn bestand noch die leise Hoffnung, der Angriff Russlands könne nicht lange dauern. Der Bruch des Völkerrechts war zu offensichtlich, die Unterstützung des Westens schien zu geschlossen. Doch Kriege folgen keiner moralischen Logik. Sie folgen Macht, Ressourcen und Ausdauer. Schon nach dem ersten Jahr zeichnete sich ab, dass dieser Konflikt festgefahren ist. Seitdem dreht er sich in einer zermürbenden Schleife, bedauert das GrenzEcho.

De Morgen meint: Wer heutzutage in Europa aufwächst, für den gibt es kein bedeutenderes Datum als den 24. Februar 2022. Genau an diesem Tag begann Wladimir Putin seinen unsäglichen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das hat unsere westliche Welt dauerhaft verändert. Die Gräuel in der Ukraine haben viele Sicherheiten zerstört. Der Krieg hat eine Zeit von 75 Jahren Frieden auf dem Kontinent beendet. Der Krieg setzt unser Wirtschaftsmodell unter Druck, das sich dauerhaft auf die Lieferung von billigem russischem Gas eingestellt hatte. Auch die Demokratie ist ins Wanken gekommen. Überall in der Welt, ganz besonders in Washington, nehmen sich andere Machthaber ein Beispiel an Putins imperialistischem Gebarden. Die neue Realität zwingt uns alle zu Veränderungen, resümiert De Morgen.

Wie ein Lottogewinn

La Libre Belgique ist davon überzeugt: Die Ukraine weiterhin zu unterstützen, ist für Europa keine Option, für die es sich aus irgendwelchen sentimentalen Gründen entscheiden kann, sondern das ist eine strategische Notwendigkeit. Aber das muss mit Vorsicht geschehen. Europa darf seine eigenen Grundlagen, seine finanziellen Möglichkeiten, seine eigenen Verteidigungsfähigkeiten nicht schwächen. Unterstützung für die Ukraine, aber ohne uns selbst aufzugeben: Das ist der schmale Grat, auf dem Europa sich auch weiterhin bewegen muss. Das ist schwierig, politisch unbequem, aber unbedingt nötig, um vielleicht eines Tages ein Ende des Kriegs zu erreichen, glaubt La Libre Belgique.

De Standaard behauptet: Dieser Krieg ist wie ein Lottogewinn für die Rüstungsindustrie und vielleicht auch deshalb dauert er so lange und sind die Bemühungen um Frieden so zögerlich. Denn wenn die USA endlich das tun würden, was sie schon längst hätten machen können, nämlich Russland wirklich wirtschaftlich und militärisch unter Druck setzen, dann könnte es sehr wahrscheinlich schnell zu einem Frieden kommen. Dann hätte ganz nebenbei US-Präsident Trump auch einen weiteren Trumpf in seinem Dossier für den Friedensnobelpreis, mokiert sich De Standaard.

Ein Diktator?

La Dernière Heure stellt ganz grundsätzlich fest: Egal wie der Krieg ausgehen wird, die Ukraine wird nicht verschwinden. Weder als Nation noch als Idee. Frieden wird es nicht schon morgen geben, und es wird auch nicht einfach sein, Frieden zu schließen. Denn dafür werden schmerzhafte Gebietsverluste nötig sein. Aber Frieden wird kommen. Denn noch nie hat ein Krieg ewig gedauert. Der Frieden wird siegen, fragt sich nur zu welchem Preis, grübelt La Dernière Heure.

Le Soir blickt auf die USA und kündigt an: In der Nacht von heute auf morgen unserer Zeit wird Donald Trump seine Rede zur Lage der Nation halten. Das tut er vor folgendem Hintergrund. Erstens sind seine eigenen Anhänger gerade ziemlich unzufrieden darüber, wie er, also Trump mit der Epstein-Affäre umgeht. Einige seiner bisherigen Unterstützer haben ihm gerade erst ihre Solidarität aufgekündigt. Zweitens rumort es gewaltig in der Zivilgesellschaft. Das Vorgehen der ICE-Beamten in Minneapolis gegen US-Bürger hat viele gegen Trump aufgebracht. Drittens ist da der Oberste Gerichtshof, der mit seinem Urteil zur Zollpolitik Trump in die Schranken gewiesen hat. Man darf gespannt sein, was Trump vor diesem Hintergrund seinen Bürgern sagen wird. Ob er die Signale, die Kritik an ihm erkennen, oder ganz im Gegenteil all das in den Wind schlagen wird, um einen weiteren Schritt in Richtung Diktator zu machen, überlegt Le Soir.

Kay Wagner

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