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Die Presseschau von Freitag, dem 30. Januar 2026

30.01.202609:56
Streikende Bahnbeschäftigte vor dem Brüsseler Zentralbahnhof halten ein Transparent hoch mit der Aufschrift, auf Deutsch übersetzt, "Rettet unsere Züge"
Streikende Bahnbeschäftigte vor dem Brüsseler Zentralbahnhof (Bild: Emile Windal/Belga)

Heute geht es zunächst um die Wahrscheinlichkeit eines US-Angriffs auf den Iran, wo Donald Trump den Demonstranten Hilfe gegen das Regime der Ayatollahs versprochen hat. Im Fokus steht jedoch der Streik bei der SNCB, der nach einer Woche heute enden soll. Die Gewerkschaften werden hier wegen ihrer Realitätsferne stark kritisiert.

"Trumps' prächtige Armada' liegt vor der Küste des Irans, aber was ist ihr Ziel?", fragt sich De Standaard auf Seite eins. De Morgen glaubt, die Antwort zu kennen: "Ein amerikanischer Angriff auf den Iran erscheint mehr und mehr unvermeidlich", so die Schlagzeile.

Die USA haben eine wirkliche Kriegsflotte im Nahen Osten in Stellung gebracht. Es verdichten sich die Anzeichen dafür, dass die Amerikaner den Iran angreifen wollen. Hintergrund sind die Proteste in dem Land, die vom Regime in Teheran brutal niedergeschlagen werden; man spricht von Tausenden Todesopfern.

Die Repression ist extrem, beklagt De Standaard in seinem Leitartikel. Das Regime der Ayatollahs lässt mit scharfer Munition auf Demonstranten schießen. Dass dennoch so viele Menschen auf die Straße gehen und der Gefahr trotzen, das zeigt, wie verzweifelt sie sind. Ermuntert wurden die Menschen noch von US-Präsident Donald Trump, der den Demonstranten sogar Hilfe versprach. Wie sich jetzt herausstellt, ist das aber der blanke Zynismus. Aus Geheimverhandlungen zwischen den USA und dem iranischen Regime ist nämlich durchgesickert, dass es dabei nicht wirklich um ein besseres Leben für die Iraner geht. Offensichtlich sprechen beide Seiten nur über das Atomprogramm, das Raketenarsenal und die iranische Unterstützung für allerlei Milizen in der Region. Das Einzige, was den US-Präsidenten Donald Trump interessiert: Der Iran soll keine Bedrohung mehr darstellen für Israel, die US-Stützpunkte im Nahen Osten und die Öltransporte. Die Demonstranten sind dabei nur bloßes Mittel zum Zweck; sie dienen allein den geopolitischen Interessen von Donald Trump.

SNCB – Der Soziale Dialog ist gerissen

"Totaler Clash bei der SNCB", titelt derweil La Dernière Heure. "Schwerer Zusammenstoß zwischen Gewerkschaften und Direktion bei der Bahn", so die Schlagzeile von De Tijd. "Der Soziale Dialog ist gerissen", konstatiert L'Echo auf Seite eins.

Die SNCB-Gewerkschaften wollen jetzt vor den Staatsrat ziehen, nachdem die Direktion eine neue Streikankündigung für unzulässig erklärt hatte. Zwischen beiden Seiten ist also offensichtlich das Tischtuch zerschnitten.
"Sehr geehrte Pendler: Sie wissen, worauf Sie sich einstellen müssen", giftet La Dernière Heure in ihrem Leitartikel. Nur fürs Protokoll: Im vergangenen Jahr gab's bei der SNCB stolze 27 Streiktage. "Plus fünf", denn heute endet ja theoretisch eine gut einwöchige Protestaktion". Aber das reicht den Gewerkschaften offensichtlich immer noch nicht: Für die kommende Woche wurde gleich wieder eine neue Streikankündigung hinterlegt. Der Direktion ist daraufhin der Geduldsfaden gerissen. Und jetzt trifft man sich also wieder vor dem Staatsrat. In diesem Machtspiel gibt es nur einen Verlierer, nämlich die Zugreisenden.

"Und warum das Ganze?", fragt sich wütend Gazet Van Antwerpen. Die Gewerkschaften streiken allein für die Beibehaltung von Privilegien, die schon lange nicht mehr zu rechtfertigen sind. Ja! Das SNCB-Personal ist zweifelsohne mit Problemen konfrontiert: Urlaubstage, die nicht genommen werden können; zunehmende Gewalt gegen Mitarbeiter; mangelhafte psychologische Begleitung; teilweise veraltetes Material. Allerdings: Gegen diese offensichtlichen Missstände richten sich die Streiks gar nicht. Nein! Es geht um die geplante Abschaffung des Beamtenstatus, um die Beibehaltung der eigenen Krankenkasse, um den Erhalt der Rente ab 55, während alle anderen Arbeitnehmer viel länger arbeiten müssen. Privilegien also, die schlichtweg nicht mehr zeitgemäß sind. Angesichts von über 30 Streiktagen innerhalb eines Jahres stellt sich langsam, aber sicher die Frage, ob der Steuerzahler noch bereit ist, dieses Fass ohne Boden zu finanzieren.

Bahn – Die Gewerkschaften leben in ihrer eigenen Blase

"Es ist in der Tat schwierig, für die Bahngewerkschaften noch Sympathie aufzubringen", zischt auch Het Nieuwsblad. Mal ehrlich: An über 30 Tagen wurde in den vergangenen zwölf Monaten gestreikt, ohne dass die Direktion auch nur einmal dagegen vorgegangen wäre. Zugegeben: Die Föderalregierung stellt sich taub und schaltet angesichts der Forderungen der Gewerkschaften demonstrativ auf Durchzug. Doch wirkt es außerhalb der Gewerkschaften-Blase schließlich so, als werde hier für den Erhalt von Ausnahmenregelungen gestreikt, von denen der Rest des Landes nur träumen kann. Das Ganze verfehlt im Übrigen längst seine Wirkung. Für die Zugreisenden sind Streiks inzwischen so banal geworden wie Verspätungen oder sogar eine kaputte Rolltreppe. Und doch sägen die Gewerkschaften an dem Ast, auf dem sie sitzen. 2032 soll die Branche vollständig liberalisiert werden. Und das Einzige, was den Gewerkschaften dazu einfällt, ist der SNCB Schaden zuzufügen. Sie schlagen die eigenen Fenster ein.

"Was für eine Verschwendung!"

De Tijd sieht das ähnlich. Sind die Gewerkschaften blind? Sehen sie nicht den aktuellen haushaltspolitischen Kontext? Diese Sparmaßnahmen sind nur der Anfang. In den nächsten Jahren werden die Schrauben weiter angezogen werden müssen. Proximus oder auch Bpost haben es gezeigt: Auch Staatsbetriebe können erfolgreich neu ausgerichtet werden. Nur muss man dann den Blick resolut in die Zukunft richten, und nicht auf die Privilegien der Vergangenheit.
"600 Tage!", diese Zahl prangt schließlich auf den Titelseiten von Le Soir und L'Avenir. Seit 600 Tagen wartet die Region Brüssel Hauptstadt auf eine neue Regierung.

"Und da fehlen einem inzwischen die Worte", meint resigniert Le Soir. Inzwischen gibt es nicht einmal mehr einen Ansprechpartner. Seit dem Scheitern der Initiative des Les Engagés-Vorsitzenden Yvan Verougstraete steht die Region vor einem absoluten Vakuum. Wie soll's jetzt weitergehen? Keine Ahnung! Als hätte sich inzwischen jeder mit der Lage abgefunden. Für die Hauptstadt-Region ist das inzwischen ein – im wahrsten Sinne des Wortes – existentielles Problem. Was für eine Verschwendung!

Roger Pint

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