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Die Presseschau von Samstag, dem 24. Januar 2026

24.01.202608:30
Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Rednerpult, neben ihm ein Banner mit dem Zeichen des "Friedensrates"
Trumps Schwiegersohn Jared Kushner beim Treffen des "Friedensrates" in Davos (Bild: Mandel Ngan/AFP)

Nicht nur aus geopolitischer Sicht haben wir eine bewegte Woche hinter uns. Und niemand weiß, wann es wieder knallen wird. Damit ist auch klar, womit sich die Leitartikel vor allem beschäftigen: dem Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. Ein weiteres Thema ist der anstehende fünftägige Streik bei der SNCB.

"Europäische Union: Lehren aus der Grönland-Krise", titelt das GrenzEcho auf Seite eins. "Woche voller Hochspannung über Grönland: 'Trump kann sich die Hände reiben'", schreibt Het Laatste Nieuws. "Dänemark im Schockzustand angesichts des 'amerikanischen Freundes'", so Le Soir. "Kann es Europa wirklich ohne die Vereinigten Staaten?", fragt De Morgen.

Eine Krise reiht sich an die nächste, kommentieren die Zeitungen der Sudinfo-Gruppe. Einen Vorteil hat das Ganze aber: Noch nie ist so viel über Europa beziehungsweise die Europäische Union gesprochen worden. Und Europa ist stark, auch wenn gewisse Menschen uns das Gegenteil weismachen wollen. Aber Europa hat natürlich auch seine Probleme, eines der größten ist, dass längst nicht immer alle am gleichen Strang ziehen wollen. Wenn Europa auf der Weltbühne ernstgenommen werden will, muss es sich reformieren. Und auch wenn die öffentliche Meinung das oft anders sieht: Wir brauchen mehr Europa. Und wir brauchen vor allem ein anderes Europa. Ein Europa mit solidem Fundament, das schneller und effizienter schalten kann. Ein Europa, das per Mehrheit entscheiden kann, wenn bestimmte Länder systematisch alles blockieren. Ein Europa, das sich nicht mehr nur mit minimaler Koordinierung zufriedengibt. Ein Europa, in dem Solidarität wirklich Solidarität bedeutet und Geld nicht mehr an Regime fließt, die das europäische Projekt von innen zerstören. Europa hat keine Wahl mehr, es muss sich jetzt entscheiden: Entweder es wird zu einer echten politischen Macht – oder zum Spielfeld fremder Mächte, mahnt Sudinfo.

Europa muss sich ein neues Bündnis suchen

Europa freut sich gerade über seinen offensichtlichen Sieg in Grönland und die Deeskalation von Trump, hält L'Echo fest. Aber es sollte nicht zu kräftig feiern, denn hier waren auch andere Kräfte am Werk. Der Druck der Märkte und der öffentlichen Meinung in den USA sowie deutlicher Widerstand aus dem Umfeld von Trump selbst dürften ihren Teil zum Kurswechsel beigetragen haben. Abgesehen davon ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Lage wieder zuspitzen wird. Derweil ist eine Sache völlig klar: Die Nato geht erheblich geschwächt aus der Auseinandersetzung hervor. Welcher Feind lässt sich schon von einem Bündnis abschrecken, das sich selbst zerfleischt? Europa hat also keine Wahl mehr: Wir müssen uns in Zukunft selbst schützen, wir können unsere Zukunft nicht auf einen so unzuverlässigen und unberechenbaren Partner bauen, unterstreicht L'Echo.

Le Soir kommt zurück auf Trumps sogenannten "Friedensrat": Die Projekte des US-Präsidenten, der weder internationales Recht noch Multilateralismus anerkennt, dürfen nicht als Scherze abgetan werden. Deswegen muss man seinen Friedensrat auch als Instrument sehen, das die Vereinten Nationen ersetzen soll. Und das vor allem der Umsetzung der Visionen von Trump dienen wird. Bei der Besetzung des Friedensrats läuft es einem kalt den Rücken runter: vom Kettensägen schwingenden Milei über Ungarns Orbán, den Totengräber des Arabischen Frühlings Al-Sissi und Mohammed bin Salman, der wohl den Auftrag zur Ermordung und Zerstückelung eines Journalisten gab. Auch Netanjahu darf natürlich nicht fehlen, der ja wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht wird. Und dass Mark Carney, der kanadische Premier, direkt wieder ausgeladen worden ist, weil er es gewagt hatte, Amerika zu kritisieren, beruhigt auch nicht gerade, so Le Soir.

Wo bleibt die digitale Souveränität?

De Standaard empfiehlt Europa aber, sich in einem Punkt durchaus von den Vereinigten Staaten inspirieren zu lassen: Die US-Regierung transferiert TikTok und seine allmächtigen Algorithmen ja aus chinesischen Händen an eine Gruppe Investoren aus den Vereinigten Staaten und den Emiraten. Angeblich vor allem aus Gründen der nationalen Sicherheit. Die gleichen, eng mit dem Trump-Clan verbandelten Investoren bauen aber auch massiv Rechenzentren, investieren in KI, halten Anteile an Microsoft und kaufen Filmstudios und klassische Nachrichtensender auf. Das bedeutet, dass die Amerikaner auch in Europa zumindest in digitaler Hinsicht wirklich alles kontrollieren. Diese Woche haben wir endgültig gesehen, dass die Vereinigten Staaten für uns eine genauso große strategische Bedrohung geworden sind wie China. Umso wichtiger ist es, endlich unsere digitale Souveränität voranzutreiben, hebt De Standaard hervor.

La Dernière Heure greift die Standpauke auf, die der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Europäern in Davos gehalten hat: Die Botschaft des Ukrainers an die Europäer? Sie tun nicht genug, sie sind zu langsam, sie haben Angst vor Putin. Nur damit wir uns richtig verstehen: Selenskyj hat Recht. Aber indem er den Europäern, die die Ukraine schließlich schon mit vielen Milliarden unterstützt haben, den beschämenden Spiegel vorhält, spuckt er seinen Verbündeten indirekt ins Gesicht. Die Wahrheit tut weh, ja, aber Undankbarkeit auch. Das ist schade. Umso mehr, weil die Verteidigung der Ukraine nicht nur richtig, sondern geradezu existenziell für Europa ist, ärgert sich La Dernière Heure.

Schon wieder streikt die Bahn

Het Nieuwsblad blickt voraus auf den anstehenden fünftägigen Streik bei der SNCB: Sonntag geht es also wieder los… Im letzten Jahr wurde bei der Bahn 27 Tage lang gestreikt. Wenn der laufende Monat um ist, werden wir schon fünf weitere auf dem Zähler haben. Das lässt wenig Gutes ahnen für die restlichen elf Monate des Jahres. Besonders ärgerlich ist, wie mager der Casus Belli der Gewerkschaften dieses Mal ist. Es geht nämlich nicht um die Renten, sondern um die Abschaffung der statutarischen Ernennungen bei SNCB und Infrabel und die damit verbundenen Privilegien. Die eingesetzten Waffen sind völlig unverhältnismäßig und die Gewerkschaften untergraben damit skrupellos das Prinzip gerechtfertigter Streiks. Das ist kein Streik mehr, das ist organisierte Sabotage, wettert Het Nieuwsblad.

Die Politik will die vorgeschriebenen Ruhepausen zwischen Schichten reduzieren, die Schichten länger machen und das Renteneintrittsalter bei der Bahn erhöhen, zählt De Morgen auf. Mittlerweile sind Dienste von sieben Werktagen am Stück keine Seltenheit mehr. Der Arbeits- und psychologische Druck bei der SNCB wird immer höher und liegt über dem bei anderen Betrieben, von Faulheit kann also ganz sicher keine Rede sein. Aber all das sind nicht die Gründe, warum bei der Bahn ab Sonntag fünf Tage gestreikt wird. Nein, es geht um die Abschaffung der statutarischen Ernennungen und um Pläne, die Macht der Gewerkschaften zu begrenzen. Die Agenda der Gewerkschaften hat also herzlich wenig zu tun mit den alltäglichen Sorgen des Bahnpersonals. Und die Zeche zahlen wieder die Reisenden, was nur zu ihrer Verbitterung beitragen wird, prangert De Morgen an.

Boris Schmidt

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