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Die Presseschau von Samstag, dem 17. Januar 2026

17.01.202609:07
Eisberg im Scoresby Sound Fjord in Ostgrönland (Bild: Olivier Morin/AFP)
Eisberg im Scoresby Sound Fjord in Ostgrönland (Bild: Olivier Morin/AFP)

Auch Belgien wird an der militärischen "Erkundungsmission" auf Grönland teilnehmen. Damit ist klar: Die Grönland-Krise hält an – auch auf den Titelseiten und in den Leitartikeln. Außerdem erinnern die Zeitungen daran, dass Trumps zweite Amtszeit erst vor knapp einem Jahr begonnen hat.

"Die Krise um Grönland hält an – warum auch Belgien einen Militär schickt", titelt De Morgen auf Seite eins. "'Belgien ist auf Grönland dabei'", bringt Le Soir dazu ein Zitat von Außenminister Maxime Prévot. "Grönland, Insel unter Hochspannung: Selbst hier gibt es MAGA-Fans, aber die Mehrheit hält den Atem an", liest man bei De Tijd. "Auf Grönland sind die Einwohner gespalten zwischen Hoffnung und Furcht", so L'Echo.

Donald Trumps zweite Amtszeit ist ein Erdbeben, schreibt Le Soir in seinem Leitartikel. Ein Erdbeben, dessen Auswirkungen wir nun endgültig auch hier zu spüren bekommen, denn auch Belgien wird einen Offizier in das von den Vereinigten Staaten bedrohte Grönland entsenden. Auch wenn es niemand offiziell zugeben will: Die Präsenz europäischer Soldaten auf Grönland ist eine politische Botschaft an Trump: Europa wird sich nicht von Washington herumkommandieren lassen. Die Europäer scheinen den Weckruf endlich gehört zu haben. 80 Jahre lang haben wir Frieden gehabt, kaum jemand von uns hat je etwas anderes gekannt. Aber wir sollten uns auch in Erinnerung rufen, dass das eine große Ausnahme ist in der Geschichte Westeuropas, hebt Le Soir hervor.

Trump ist wie Putin

Nato-Chef Mark Rutte tut immer noch so, als ob alles in bester Ordnung wäre, hält Het Laatste Nieuws fest. Dabei wird das Verteidigungsbündnis von innen zerfressen, ganz sicher nicht zuletzt dank der Amerikaner. Die Europäer müssen sich mittlerweile ernsthaft die Frage stellen, was sie tun wollen, falls die Vereinigten Staaten in Grönland einfallen. Wie weit werden wir bereit sein zu gehen? Was ist Grönland Europa wert? Aktuell scheint ein direkter militärischer Angriff der USA noch wenig wahrscheinlich. Wenn auch weniger wegen der europäischen Verstärkungen für Grönland als vielmehr wegen Widerstands in den Vereinigten Staaten selbst. Aber was, wenn Trump Grönland doch kauft? Zum Beispiel, indem er die Grönländer zuerst mit eimerweise Geld besticht, um sich unabhängig zu erklären. Um sie dann in einem zweiten Schritt an die USA anzuschließen. Welche Antwort hätten Dänemark und Europa dann?, fragt Het Laatste Nieuws.

Die Zukunft Grönlands ist nicht verhandelbar, sagen Dänen, Grönländer und Europäer immer wieder, schreiben die Zeitungen der Sudinfo-Gruppe. Aber warum dann nach Washington reisen? Trump will etwas, das Europa gehört. Wenn Europa es ihm nicht geben will, muss es zuhause bleiben und warten, bis er kommt. Psychologisch betrachtet hat Trump damit schon einen ersten Sieg errungen. Er ist wie Putin, er respektiert nur Stärke – und da glänzen die Europäer ja nicht gerade. Und während sich die Europäer die Haare raufen bei jeder neuen Schrulle von Trump, ist eine Sache klar: Sich mit den Amerikanern zu zerstreiten ist keine Option, komme was wolle, meinen die Zeitungen der Sudinfo-Gruppe.

Die Mär von der "bedrohten Meinungsfreiheit in Europa"

Kalter Krieg hoch zehn, das ist das Gefühl, das immer mehr Menschen haben, merkt De Morgen an. Es ist ein Gefühl der konstanten Bedrohung, das nur noch befeuert wird durch die redenschwingenden Führer der Welt. Man glaubt, dass jeder noch so kleine Zwischenfall der Funke sein könnte, der alles zur Explosion bringen könnte. Früher war der Feind zumindest noch anständig genug, sich auch deutlich als solcher erkennen zu geben: Die Amerikaner waren die Helden, die Russen die Schurken und unsere Existenz war von Atombomben und -raketen bedroht. Heute wissen wir nicht mehr, wer die "Guten" sein sollen und ist die Bedrohung diffus, kaum greifbar und allgegengewärtig – Drohnen über Kraftwerken, russische Bots, die Wahlen kapern, KI-Deepfakes, die der Wahrheit den Garaus machen, beklagt De Morgen.

Die extreme Recht schreit ja immer, dass die Meinungsfreiheit in Gefahr sei, schreibt De Standaard. Wobei Meinungsfreiheit für sie offenbar vor allem bedeutet, den Holocaust leugnen zu dürfen, sich über Transsexuelle lustig zu machen und Frauen und Kinder mithilfe von KI ausziehen zu können. Was solche Menschen als Meinungsfreiheit ins Feld führen ist schlicht niederträchtig, gemein und verwerflich. Aber sie tun das so schamlos, dass man gar nicht mehr weiß, wie man darauf reagieren soll. Siehe auch der ständige Vorwurf gerade aus Amerika, dass in Europa Zensur herrschen würde. Die Rechtsextremen haben es mittlerweile geschafft, dass diese lächerlichen Vorwürfe ernstgenommen werden. Dabei gehört zum Beispiel Belgien nachweislich zu den freiesten Demokratien der Welt. Und steht in dieser Hinsicht jedenfalls weit über den Vereinigten Staaten und seinen autokratischen europäischen Verbündeten wie Ungarn. Die Geschichte lehrt uns, dass der Preis nur umso höher wird, je länger nichts unternommen wird. Die Gesetze sind da, sie müssen angewandt werden. Auch gegen Superreiche wie Elon Musk. Und was unsäglich ist, muss auch deutlich als solches benannt und abgelehnt werden. Im Namen der Zivilisation, die die Grundlage für unsere Freiheit bildet, fordert De Standaard.

Erst ein Jahr Trump II

Ein Jahr ist Donald Trump jetzt bereits wieder an der Macht, erinnert L'Echo. Eine gefühlte Ewigkeit. Einer seiner größten Erfolge in Europa: Defätismus. Er verführt die Menschen, weil er handelt; er fasziniert, weil er die Sachen auf den Kopf stellt, weil er demütigen, empören und lähmen kann. Wir kommen nicht umhin, uns zu fragen, ob unser System nicht wirklich verrottet ist: Unsere Demokratien sind langsam, wir müssen unseren Kurs abhängig machen von gesellschaftlichem Zusammenhalt, von Gesetzen und Dialog. Es ist längst nicht mehr nur die enthemmte extreme Rechte, die diese Frage stellt. Überall in Europa und Belgien werden solche Aussagen in gewissen Kreisen immer salonfähiger. Aber Vorsicht vor selbsterfüllenden Prophezeiungen. Europa hat durchaus die Energie und Macht, um Berge zu versetzen. Und alle relevanten Indikatoren beweisen, dass das Leben hier viel besser ist als in den Vereinigten Staaten. Wir müssen diese Energie und die Wut in etwas Konstruktives verwandeln, so wie Kanada es getan hat angesichts der Drohungen von Trump. Europäischer Patriotismus statt Defätismus, der uns von innen zerstört. Nur so werden wir das zweite Jahr von Trumps Präsidentschaft erhobenen Hauptes überstehen können, warnt L'Echo.

Boris Schmidt

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