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Die Presseschau von Samstag, dem 3. Januar 2026

03.01.202608:30
Frau legt Blumen nieder unweit der Unglücksstelle in Crans-Montana
(Bild: Maxime Schmid/AFP)

Die Zeitungen setzten sich in ihren Leitartikeln mit der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana auseinander, kommentieren aber auch ein mögliches Verbot von privatem Feuerwerk, die Ausschreitungen in der Silvesternacht und mögliches neues Störfeuer in der Föderalregierung.

"Auch zwei belgische Teenager unter den Opfern von Crans-Montana", schreiben fast gleichlautend Het Belang van Limburg und Het Nieuwsblad in ihren Aufmachern. "Ein belgischer Teenager vermisst, ein anderer leicht verletzt", titelt Het Laatste Nieuws. "Erst Funken, dann der Horror", so die Schlagzeile von La Dernière Heure.

Die Brandkatastrophe in der Silvesternacht im Schweizer Skiort Crans-Montana ist auch Thema in den Leitartikeln.

Gazet van Antwerpen schüttelt den Kopf: Es ist unbegreiflich, dass so etwas passieren konnte. Ein Keller mit einer niedrigen Decke, zu dem es nur einen Zugang gab. Enthusiastisch feiernde Jugendliche, überall Weihnachtsschmuck, und dann noch Tischfeuerwerk, das durch den Raum getragen wurde. Ein tödlicher Mix, den es fast genauso schon öfter gab. Vor 50 Jahren in La Louvière, wo 15 junge Menschen im Tanzcafé "Le 6-9" ums Leben kamen. Vor 25 Jahren passierte Ähnliches in den Niederlanden. 14 Jugendliche wurde getötet. Und jetzt ist es in der Schweiz passiert. Gerade in der Schweiz, die alle Mittel gehabt hätte, so etwas zu vermeiden, ärgert sich Gazet van Antwerpen.

Mit dem Feuer gespielt

La Dernière Heure dagegen meint: Das Drama hätte sich auch bei uns abspielen können. Denn auch bei uns wird bei vielen Festen mit dem Feuer gespielt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Show ist oft wichtiger als die Sicherheit. Häufig wird zu nachlässig kontrolliert, werden Normen umgangen, Arbeiten zu schnell ausgeführt, damit Clubs und Bars hunderte von Personen aufnehmen können in Räumen, die nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechen. 40 Tote für 20 Sekunden Feuerwerk. Diese Zahl sollte reichen, um ein für alle Mal Schluss zu machen mit dieser Nachlässigkeit, betont La Dernière Heure.

La Libre Belgique gibt zu: Angesichts dieses schrecklichen Dramas ist es verständlich, dass der erste Reflex ist, nach den Gründen zu suchen. Die Schweizer Behörden allerdings haben vollkommen Recht, wenn sie darum bitten, damit zunächst zu warten. Denn jetzt gilt es erstmal, Wichtigeres zu tun, nämlich sich um die Opfer zu kümmern. Das haben die Schweizer vorbildlich getan. Sie waren sich auch nicht zu schade, das Ausland um Hilfe zu bitten. Belgien unterstützt die Schweizer, schickt medizinisches Personal an den Unglücksort und wird bis zu sieben Verletzte behandeln, lobt La Libre Belgique.

Das Momentum nutzen

Het Belang van Limburg notiert: 40 tote junge Menschen und mehr als 100 Verwundete im Schweizer Skiort Crans-Montana, verletzte Polizisten in Brüssel und Antwerpen, ein Teenager in Genk, dem seine Hand weggeblasen wurde, ein Mädchen, das ein Auge verloren hat und dutzende von Tieren, die auf der Flucht im Straßenverkehr getötet wurden: Das Feuerwerk hat auch an diesem Silvester viel Unglück gebracht. Schon in der Vergangenheit war das der Fall. Die Niederlande haben deshalb die Konsequenz gezogen: Privates Feuerwerk ist ab sofort dort nicht mehr erlaubt. Belgien sollte das Momentum nutzen und sich ebenfalls dazu durchringen, den Verkauf von Feuerwerkskörpern an Privatpersonen zu verbieten, fordert Het Belang van Limburg.

De Standaard kommentiert zu den Ausschreitungen in der Silvesternacht: Man kann es drehen und wenden, wie man will. Im Einzelnen bleibt es unklar, warum diese vielen Jugendlichen in dieser Nacht auf die Straße gehen und denken, dass ihnen alles erlaubt ist. Und sicher, man sollte dagegen mit angemessener Härte vorgehen. Aber dabei muss man sich auch im Klaren sein, dass das nicht reichen wird. Letztlich stehen wir hier vor einem Phänomen, das man weder erklären noch wirklich kontrollieren kann. Der einzige Trost, den es dabei gibt, ist vielleicht zu sehen, dass Belgien mit diesem Phänomen nicht alleine dasteht. Auch im Ausland gibt es diese Ausschreitungen in der Silvesternacht, erinnert De Standaard.

Moslems mit Migrationshintergrund

Het Nieuwsblad berichtet: Imam Khalid Benhaddou aus Gent regt sich auf Facebook darüber auf, dass die jungen Randalierer Moslems mit Migrationshintergrund sind. Er beklagt, dass diese Jugendlichen alle Moslems mit Migrationshintergrund in Verruf bringen. Dass der Imam dieses heikle Thema anspricht, ist gut. Fraglich bleibt, ob es Wirkung erzielen wird. Denn wichtig wäre vor allem, dass die Eltern der Randalierer diese Kritik ernst nehmen. Ob der Imam diese Eltern aber mit seiner Botschaft erreicht, ist nicht sicher. Auch die Moslems unter uns sind nämlich kein homogenes Gebilde. Nicht alle hören auf das, was dieser Imam sagt, weiß Het Nieuwsblad.

De Morgen blickt auf die Föderalregierung und führt aus: Von den fünf Parteien der Regierungskoalition war bislang die MR von Georges-Louis Bouchez der größte Störenfried. Das könnte sich bald ändern. Denn die flämischen Sozialisten von Vooruit haben in Flandern an Zustimmung bei den Wählern verloren. Hinter N-VA und Vlaams Belang ist jetzt die CD&V die drittbeliebteste Partei der Flamen. Vooruit-Chef Conner Rousseau wird sich darum bemühen, das linke Profil seiner Partei in der Föderalpolitik zu schärfen. Premier Bart De Wever wird in den kommenden Monaten viel diplomatisches Geschick benötigen, um seine Regierungstruppe zusammen zu halten, prophezeit De Morgen.

Kay Wagner

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