4 Kommentare

  1. Japan gehört regelmäßig zur Spitzengruppe. Da könnte man sich doch einiges abschauen. Was da geht, kann auch hier gehen. Strenge Disziplin hat noch niemanden geschadet.

  2. der römische Philosoph Seneca meinte einst spöttisch über das römische Bildungssystem:
    "wir lernen für die Schule, nicht für das Leben"
    Hat sich viel geändert?
    PISA als Gegenentwurf zum diesem alten Zitat (PISA hat diesen Anspruch) anzusehen, ist inzwischen fraglich.

  3. Ich finde die Analyse vom BRF hier schon Klasse!
    Möchte ebenfalls darauf hinweisen, dass in Ostbelgien schon viele Mittel eingesetzt werden, um den Schülern mit Migrationshintergrund das Erlernen der Unterrichtssprache zu ermöglichen! Der Erfolg hängt maßgeblich von den Schülern, ihrem Bildungshintergrund und der Einstellung der Familien ab! Aber diese Tatsachen sind nicht als Begründung für schlechte Kompetenzen bei PISA zu sehen!

    Das Problem ist sehr viel komplexer!
    Für die Meinungen, die Richtung Japan und Korea als Beispiel gehen, recherchieren sie mal die Selbstmordrate bei Jugendlichen! Ist es das, was wir wollen???

  4. Werte Frau Senster.

    In der japanischen Kultur hat Selbstmord einen anderen Stellenwert als in westlichen Ländern. Das erklärt die hohe Selbstmordrate. Die Einführung japanischer Disziplin in westlichen Schulen hätte deshalb nicht zwangsläufig eine höhere Selbstmordrate zur Folge. Man müsste es ausprobieren, dann könnte man mehr sagen.