Love, Peace and Rock: Musical „Hair“ in St. Vith

Das Musical "Hair" ist auf Europatournee. "Make love, not war" wird es am 28. April auch im Triangel in St. Vith heißen. Hair-Produzent Frank Serr stand dem BRF Rede und Antwort zur bunten Show.

Musical "Hair" gastiert in St. Vith

Es geht um die Hippie-Bewegung in den USA Ende der 1970er. Die Protagonisten sind gegen die Regeln der Gesellschaft, gegen die Elterngeneration und vor allem gegen den Vietnam-Krieg. Und sie sind für eine neue Lebensform: Liebe, Frieden und Wahrheit. „Die Show ist ein Original, aber nicht von gestern“, sagt Produzent Frank Serr. Statt Vietnam seien heute eben andere Kriege aktuell: „Also es ist die original Broadway-Besetzung und die original Broadway-Version, das soll es auch bleiben. Ich denke mir nur, es ist natürlich ein Thema, das jeden Besucher anspricht, wo jeder sagt ‚Hey, Friede – love, peace, happiness‘. Das kann man natürlich auch im eigenen Kopf auf die heutige Zeit adaptieren.“

Für die Tournee wurden eigens 18 Darsteller in New York gecastet. Frank Serr spricht von einer besonders authentischen Show, die man in Europa in den letzten Jahren gesucht habe: „Es war auch das erste Rock-Musical. Erst viel später kamen dann solche Sachen wie ‚Tommy‘ oder ‚Jesus Christ Superstar‘, es war also was ganz Neues. Und das Schöne in der damaligen Zeit war einfach auch handgemachte Musik mit Texten, die auch eine tiefere Bedeutung hatten als nur Liebe und Freundschaft.“

„Aquarius“, „Hair“, und „Let the Sunshine in“: Fast 50 Songs enthält „Hair“, und fast alle davon sind Hits geworden. Die Musik wird auch in St. Vith handgemacht, eine Live-Band wird mit dabei sein. Die Lichteffekte sind laut Frank Serr bombastisch, das Publikum kommt  dabei fast auf einen kleinen Trip. Von den Zuschauern gab es schon großes Lob: „Wir haben ganz viel älteres Publikum. Die kommen wirklich und sagen ‚Mensch, klasse, ich habe mich gefühlt wie in meiner Jugend oder meiner Studentenzeit.‘ Und das macht uns natürlich auch etwas stolz, weil wir sagen ‚Jawohl, dann haben wir viele Sachen richtig gemacht‘. Das Thema ist auch für das junge Publikum gedacht, es ist ein total gemischtes Publikum. Das bringt halt auch die Generationen zusammen.“

Die Karten für die Aufführung am 28. April in St. Vith sind knapp. Auf den Webseiten von arsVitha und Triangel kann man noch einige kaufen.

Talea Kreienbrock - Foto: Frank Serr/Showservice International

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