Goose: Mickael im Rock Werchter-Studio

Am liebsten nehmen sie im Schlafzimmer auf. Wichtig bei Konzerten: den Kontakt zum Publikum aufbauen. Dann ist es auch egal, ob es ein kleiner Club oder Rock Werchter ist.

Rock Werchter: Mickael von Goose bei BRF1 - Bild: Frederic Biegmann

Goose zählen heute zu den besten Elektro-Künstlern in Belgien. „Am Anfang waren wir eine klassische Rockband – aber wir wollten mehr, waren auf der Suche nach neuen Sounds. Dann haben wir ein bisschen mit Synthesizern experimentiert. Jetzt ist es genau die richtige Mischung zwischen akustisch und elektronisch. Und live ist natürlich eine dicke Portion ‚Rock Attitude‘ mit drin.“

Weshalb sie nicht im „normalen Studio“ aufnehmen? „Mit der technischen Entwicklung stellt sich die Frage heute für viele gar nicht mehr. Dann nimmt man im Schlafzimmer auf – und genau so soll es auch klingen.“

Einen großen Unterschied zwischen kuschelig kleinen Clubs und Rock Werchter sieht Mickael nicht. „Songs wie ‚Can’t stop me now‘ funktionieren auch vor großem Publikum. Wichtig ist, den Kontakt aufzubauen. Dass man bei großem Shows nur die erste Reihe sieht, ist übrigens Quatsch. Man kann sogar lesen, was auf den Plakaten steht. Und einmal hat uns ein Zuschauer zwischen 10.000 Leuten den Stinkefinger gezeigt. Und genau den sieht man dann auch.“

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