Transition: Neues Album von „Number With No Name“ aus Hauset

"Number With No Name" ist der Name einer Band aus Hauset, die ein neues Album herausgebracht hat. Es heißt Transition und dreht sich um Veränderung - auch Veränderung in der Band selbst.

Number With No Name: Jens Lund, Martin Brachmann und Philip Offermanns (Bild: Ophimusic)

Number With No Name: Jens Lund, Martin Brachmann und Philip Offermanns (Bild: Ophimusic)

Number With No Name (etwa: „unbekannte Größe“ oder „unbekannte Anzahl“): Der Bandname ist angelehnt an einen Musiktitel von Ben Harper. Aber so wie Ben Harper klingen Number With No Name nicht, finden zumindest die Fans, wie Frontmann Philip Offermanns sagt. „Das Feedback, dass wir so ähnlich klingen, haben wir noch nicht bekommen. Ich hab schon gehört, dass wir wie Red Hot Chili Peppers klingen oder Black Sabbath. Das ist etwas, was ich gar nicht höre. Aber es ist halt interessant zu erfahren, wie andere das aufnehmen.“

Das neue Album Transition hat seine Wurzeln im Jahr 2017, in einer Zeit, in der Sänger Philip viel zu verarbeiten hatte. Heute, vier Jahre später, ist es fertig. In seinen Augen genau der richtige Moment, denn Schlagzeuger Jens Lund beginnt ein neues Kapitel in Amerika. Das Album ist somit ein Herzensprojekt der Band und bedeutet gleichzeitig Abschied nehmen.

„In erster Linie sehe ich eigentlich Musik machen oder Songs schreiben wie eine Art Verarbeiten von Erlebten, man kann schon fast sagen wie eine Therapie“, sagt Offermanns. „Die einen machen Stressabbau, indem sie ins Fitnessstudio gehen. Ich gehe in den Proberaum.“

Number With No Name (Bild: Dheeraj Bafna)

Number With No Name (Bild: Dheeraj Bafna)

Der Name Transition steht also für den Übergang in eine neue Zeit, denn schließlich ist bei der Band so einiges im Umbruch. „Nichts bleibt so, wie es ist. Also wenn man sich mal den Buddhismus anschaut: Nichts ist so stetig wie der Wandel. Wenn man das nicht akzeptiert, wird man niemals glücklich werden.“

„Wenn man in die Natur heraus schaut, sieht man das Laub fallen. Es scheint, als würden die Bäume schlafen, aber in Wirklichkeit passiert trotzdem was im Verborgenen. Es ist ein ewiger Kreislauf und ein ewiger Wandel. Nur wenn man das akzeptiert, kann man sich weiterentwickeln und wird auch glücklich in seinem Leben.“

Das Album bietet einen angenehmen Wechsel aus härteren und softrockigen Songs. „Ich sehe das auch so, dass die Musik halt nicht einem Genre folgen muss meiner Meinung nach, sondern eher einer Emotion. Ein Stück muss aus einer Emotion geboren werden. Und dementsprechend muss der Stil passen.“

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js/km