Grammys für Childish Gambino, Lady Gaga und Dua Lipa

Als erster Rapper hat Childish Gambino bei der Grammy-Verleihung den Hauptpreis für die beste Aufnahme des Jahres gewonnen.

Ludwig Göransson nimmt den Preis für Childish Gambino entgegen

Ludwig Göransson nimmt den Preis für Childish Gambino entgegen (Bild: Robyn Beck/AFP)

Sein Song „This Is America“ setzte sich bei der Gala am Sonntag in Los Angeles unter anderem gegen Drake mit „God’s Plan“ sowie Kendrick Lamar und SZA mit „All The Stars“ durch. „This Is America“ gewann auch den Preis für das beste Lied des Jahres. Das dazugehörige Musikvideo wurde ebenfalls als bestes des Jahres ausgezeichnet.

Childish Gambino ist bürgerlich unter dem Namen Donald Glover bekannt und verfasste den Titel zusammen mit dem schwedischen Songschreiber Ludwig Göransson. Vor allem das Musikvideo zu dem Song, das voller Metaphern rund um Rassismus und Waffengewalt in den USA steckt, hatte für Gesprächsstoff gesorgt. Childish Gambino rappt über die Widersprüche eines Lebens als Afroamerikaner in den Vereinigten Staaten und tanzt im Video mit nacktem Oberkörper, während um ihn herum Gewalt und Chaos ausbrechen.

Den Preis für das beste Album des Jahres gewann US-Sängerin Kacey Musgraves mit „Golden Hour“. Als beste neue Künstlerin des Jahres wurde die britische Sängerin Dua Lipa („New Rules“) ausgezeichnet. Die 23-Jährige verwies in ihrer Dankesrede darauf, dass dieses Jahr viele großartige Künstlerinnen für Preise in den insgesamt 84 Kategorien nominiert worden seien.

Der Abend wurde auch sonst klar von Frauen beherrscht. Moderatorin war Sängerin Alicia Keys. Unter anderem waren Auftritte von Lady Gaga (die zwei Grammys erhielt für ihr Lied „Shallow“ aus dem Film „A star is born“), Janelle Monáe, Jennifer Lopez und H.E.R. zu sehen. Die frühere First Lady Michelle Obama kam als Überraschungsgast auf die Bühne.

dpa/jp/km

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