Filmemacher Chris Eyre-Walker präsentiert Quarantäne-Film

Der Fotograf und Filmemacher Chris Eyre-Walker aus Rodt hat einen Kurzfilm zum Thema Quarantäne gedreht. "The Quarantine" heißt der acht Minuten lange Film.

The Quarantine: Neuer Kurzfilm von Chris Eyre-Walker (Bild: Chris Eyre-Walker)

Ausschnitt aus "The Quarantine" (Bild: Chris Eyre-Walker)

Eigentlich ist der 30-Jährige in dieser Zeit auf der ganzen Welt unterwegs. Doch jetzt hat Corona dem Weltenbummler einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie so viele von uns ist er gefangen in seinen eigenen vier Wänden. Davon handelt sein Film, der auf Youtube verfügbar ist.

„In dem Kurzfilm spielen wir darauf an, dass überall ohne Ende Klopapier gekauft wurde – und was passiert, wenn es einem ausgeht und man zuhause feststeckt“, erklärt Chris Eyre-Walker im BRF-Interview.

Der Fotograf und Filmemacher würde sich ohne Corona-Quarantäne derzeit für einen Workshop auf den Färöer Inseln aufhalten. „Außerdem drehen wir dort einen Dokumentarfilm über die Auswirkungen von Tourismus auf diese abgelegene Ecke der Welt. Ich wäre auch noch in Afrika gewesen und wer weiß noch wo.“

Die Inspiration zu „The Quarantine“ kam von einem Kunden. „Die ursprüngliche Idee war, dass ich plötzlich mit meinen Kameras rede – und dass sie auch mit mir reden.“

Im echten Leben nutzt Chris Eyre-Walker die Quarantäne, um auch mal Neues auszuprobieren. „Wir wohnen in einer wunderschönen Gegend und es ist ja auch nicht komplett verboten, nach draußen zu gehen. Ich habe mich jetzt im Gärtnern versucht und habe endlich mal Zeit, mich um mein Haus zu kümmern.“

Und er kann der Situation auch etwas Gutes abgewinnen: „Irgendwie sind wir doch alle sozialer geworden. Auch wenn wir uns nicht mehr direkt treffen können, finde ich, dass wir mehr kommunizieren als noch vor einigen Wochen.“

dop/lo

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Ein Kommentar
  1. Joseph Holper

    toller Kurzfilm, kommt mir bekannt vor zZt. auf 12m² Wohnfläche auf Camping in NZ.
    “Tame birds sing of freedom. Wild birds fly.” aber wir werden auch wieder reisen können, jetzt heißt es sich an die Regeln zu halten.

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