Raeren: Hommage an Leonard Mennicken

Seine Spuren sind in Ostbelgien und darüber hinaus zu finden, doch der Künstler blieb relativ unbeachtet: Dem 1963 verstorbenen Bildhauer Leonard Mennicken ist eine Ausstellung der Seniorenwerkstatt Raeren gewidmet.

Bildhauer Leonard Mennicken

Im Haus Zahlepohl in Raeren ist eine Ausstellung über Leonard Mennicken eröffnet worden. Der Bildhauer und Schnitzer ist über Raeren hinaus kaum bekannt, doch seine Arbeiten wurden und werden von vielen Menschen gesehen.

Unzählige Autofahrer fahren an dem großen Kreuz an der Vennstraße kurz vor Baraque Michel vorbei: Belle-Croix heißt dann auch die Abzweigung. Als schon sehr alter Mann hat der Holzschnitzer und Bildhauer aus Raeren den Corpus geschnitzt, als Denkmal für die Moortoten, Wanderer oder Kriegspiloten.

Kriegerdenkmäler hat er auch gestaltet, mit Sankt Georg dem Drachentöter oder dem Raerener Weltkrieg-1-Soldaten, der nach dem Staatenwechsel in einem auffallend belgisch geschnittenen Soldatenmantel um die Kameraden trauert.

Doch vor allem als Gestalter von Kreuzwegstationen, Altären oder Taufbecken, aber auch Grabmälern drückte er sich künstlerisch und kunsthandwerklich aus, weit über Raeren hinaus.

Gestaltet wurde diese Hommage vom Töpfereimuseum, der Seniorenwerkstatt und der Gemeinde Raeren. Die Ausstellung über den 1963 gestorbenen Bildhauers und Schnitzers ist bis zum 3. Mai zugänglich, jeden Nachmittag, außer montags.


Foto: Eupener Stadtmuseum

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