Landschaften von Marc Rieu: Traum und Realität

Der Maastrichter Marc Rieu, Jahrgang 1978, bezeichnet seinen Malstil als "suggestiver Illusionismus", das heißt er suggeriert eine Realität, die er mit dem Pinsel verzaubert. Für ihn kommt Kunst aus dem Gefühl heraus und nicht aus dem Kopf.

Landschaften von Marc Rieu: Traum und Realität

Warum er Landschaften malt? Weil bei all den vielen Katastrophen, die überall passieren oft übersehen wird, wie schön die Welt eigentlich ist. Er bezeichnet sich selbst als Romantiker.

Marc Rieu studierte Kunstgeschichte in Nijmwegen und schrieb seine Diplomarbeit über Caspar David Friedrich, ein Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts, der ihn sehr stark beeinflusst: mysteriöse Landschaften mit düsteren Nebelbänken und beunruhigenden Bergen am Horizont. Weitere Vorbilder in der Kunst sind für ihn Frederic Edwin Church, René Magritte und Albert Bierstadt.

Neben der Malerei gibt es für Marc Rieu eine zweite Leidenschaft: klassische Musik und Filmmusik. Seine Liebe zur Musik kommt nicht von ungefähr: Sein Vater ist der international erfolgreiche Geiger und Dirigent André Rieu.

Die Ausstellung „Landschaften von Marc Rieu: Traum und Realität“ wird an diesem Sonntag, 4. März 2012 um 14:30 Uhr im BRF-Funkhaus in Eupen eröffnet. Schirmherr ist Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Serge Bosch (Tenor) und Fabienne Crutzen (Klavier).

Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 25. März, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.


Gemälde: Marc Rieu