Kölner Kunstmesse will sich von Maastricht absetzen

Renaissancekunst und Rubinbroschen, August Macke und Acrylglasstuhl - die Kunstmesse Cologne Fine Art & Antiques will sich bis zum Sonntag mit einem breiten Spektrum profilieren. 90 Aussteller beteiligen sich.

Cologne Fine Art and Antiques

Cologne Fine Art and Antiques

Um sich von der riesigen Kunstmesse TEFAF im nahen Maastricht abzusetzen, wird bewusst Kunst aus den unterschiedlichsten Epochen und Kulturkreisen angeboten.

Viele Sammler suchen in der Tat das besondere Einzelstück,  das man dann gern mit ganz anderen Werken oder Möbeln kombinieren könne. Ein anderer Unterschied zu Maastricht ist natürlich das Preisniveau. In Köln kann man auch im mittleren Segment sehr attraktive Sachen erstehen. Teuer geht aber auch, wie eine Picasso-Eule mit Foto-Augen beweist.

Was die Veranstalter als Dialog zwischen den verschiedenen Kunstformen anpreisen, wirkt allerdings an mancher Stelle wie ein Sammelsurium oder eine Schöner-Wohnen-Messe für Reiche. Neben Gemälden werden zum Beispiel auch Teppiche, Schmuck oder Spazierstöcke mit Silberknauf angeboten. Als «Highlights» bezeichnet die Messe unter anderem eine Figur der Heiligen Katharina von etwa 1520, einen 1800 Jahre alten Buddha und einen Andy-Warhol-Druck vom Kölner Dom.

Bild: epa

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