Kultur und Kreativität: Die C-Mine in Genk

Wie kann aus einer Industriebrache ein lebendiges Kultur- und Wirtschaftszentrum entstehen?

C-Mine: Kohlebergwerk Winterslag in Genk umgebaut

Die limburgische Stadt hat das ehemalige Kohlebergwerk Winterslag für 75 Millionen Euro umgewandelt. Bis zu 8000 Menschen haben einmal dort gearbeitet. Heute ist die ehemalige Zeche ein Treffpunkt für Menschen aus der ganzen Region.

Seit 2005 sind dort verschiedene Projekte realisiert worden, die alle unter dem Namen „C-Mine“ Kreativität und Kultur vereinen sollen. Jüngste Attraktion ist das neue Kulturzentrum in den früheren Energiegebäuden der Zeche.

Das Ziel: die alten Gebäude und Maschinen zu erhalten und in die neuen Funktionen zu integrieren. An den alten Trakt wurde ein neuer Bau angeschlossen, in dem zwei Veranstaltungssäle eingerichtet wurden. Dort werden Konzerte und Theater aufgeführt. Neben Kultur und Freizeitgestaltung sind Hochschule und Kreativindustrie weitere Pfeiler im Konzept.

Jährlich besuchen rund 500.000 Menschen die C-Mine. Die Stadt Genk will das Potential noch weiter ausschöpfen und sieht darin neue Perspektiven.

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