Neue Spur im Fall des gestohlenen Van-Gogh-Gemäldes: Foto aufgetaucht

Im Fall des Gemäldes von Vincent van Gogh, das aus einem niederländischen Museum gestohlen wurde, gibt es eine neue Spur.

Vorderseite des gestohlenen Gemäldes von van Gogh sowie die Titelseite der "New York Times" vom 30. Mai 2020 (Bild: Arthur Brand/AFP)

Vorderseite des gestohlenen Gemäldes von van Gogh sowie die Titelseite der "New York Times" vom 30. Mai 2020 (Bild: Arthur Brand/AFP)

Von dem Bild tauchten nun Fotos auf, die die Tageszeitung „De Telegraaf“ am Freitag veröffentlichte. Auf den Fotos sieht man die Vorder- und Rückseite des Gemäldes sowie die Titelseite der „New York Times“ vom 30. Mai 2020. Experten gehen davon aus, dass es sich um das Original handelt. Denn auf der Rückseite des Gemäldes befinden sich einzigartige Kennzeichen. Die Polizei untersucht die Fotos.

Das Bild „Frühlingsgarten. Der Pfarrgarten von Nuenen“ aus dem Jahr 1884 war in der Nacht zum 30. März aus dem Museum Singer Laren in der Nähe von Amsterdam gestohlen worden. Das Werk mit einem Wert von mehreren Millionen Euro war eine Leihgabe des Groninger Museums.

Die Fotos sind laut Zeitung zunächst dem Kunstdetektiv Arthur Brand zugespielt worden. „Das Bild ist leicht beschädigt, aber es sieht sonst noch gut aus“, sagte Brand dem Telegraaf. Er vermutet, dass die Diebe in kriminellen Kreisen einen Käufer suchten.

Van Gogh (1853-1890) hatte „Frühlingsgarten“ im Garten seiner Eltern in dem südniederländischen Ort Nuenen gemalt. Dort war sein Vater Pfarrer. Der Direktor des Groninger Museums, Andreas Blühm, reagierte erleichtert. „Einerseits tut es weh, aber es ist auch eine Erleichterung. Das Gemälde gibt es noch“, sagte er der Nachrichtenagentur ANP.

dpa/km

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