New York: Auktionsrekord für Magritte-Gemälde

Zum Auftakt der traditionellen Herbstauktionen in New York sind erste Rekorde gepurzelt: Ein Werk des surrealistischen Malers René Magritte (1898-1967) erzielte bei der Versteigerung umgerechnet rund 24 Millionen Euro, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte.

"Le Principe du Plaisir"

"Le Principe du Plaisir" von Magritte (r.) (Bild: Don Emmert/AFP)

Sieben Bieter hatten um das Gemälde „Le Principe du Plaisir“ mitgesteigert, das Endergebnis stellt einen Rekord für den belgischen Künstler dar.

Auch für den österreichischen Maler Oskar Kokoschka (1886-1980) gab es einen Auktionsrekord. Sein Werk „Portrait of Joseph De Montesquiou-Fezensac“ verkaufte sich für 20,4 Millionen Dollar. Insgesamt versteigerte Sotheby’s bei der Auktion Werke für rund 315 Millionen Dollar.

Ein einst unter den Nationalsozialisten zwangsverkauftes Bild des österreichischen Malers Egon Schiele (1890-1918) brachte unterdessen mit 24,6 Millionen Dollar deutlich mehr als die erwarteten rund 18 Millionen Dollar. Die expressionistische Stadtansicht „Dämmernde Stadt (Die Kleine Stadt II)“ hatte einst der jüdischen Witwe Elsa Koditschek aus Wien gehört. Unter den Nationalsozialisten wurde sie gezwungen, es zu verkaufen. Die derzeitigen Besitzer und Koditscheks Erben einigten sich nun darauf, es versteigern zu lassen.

dpa/rkr/mg

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