Los abrazos rotos

In Cannes zeigte Pedro Almodovar sein neuestes Opus und wie schon in "Volver" darf Penelope Cruz die Hauptrolle spielen.

In den „zerrissenen Umarmungen“ geht es wieder einmal um eine Drei-Groschen-Geschichte, in der eine unglückliche Liebe noch Jahre später das Leben verschiedener Personen beeinflusst.

Die Cruz spielt eine Möchtegernschauspielerin, die eine Beziehung zu einem alten und reichen Mann eingeht, der ihre Träume finanzieren soll. Doch dann verliebt sie sich in den Regisseur ihres Films und das Ganze wird sehr (melo-)dramatisch.

Pedro der Große schreckt wie immer vor nichts zurück. In seinem unnachahmbaren Stil präsentiert er uns ein weiteres Kapitel aus seinem Werk, das vor 60 Jahren Schauspielerinnen wie Bette Davis, Joan Crawford oder Greer Garson überglücklich gemacht hätte.

So ist er gleichzeitig sehr altmodisch und dann doch wieder sehr modern, wenn es um das Integrieren sozial relevanter Themen von heute geht. 

Das Lustigste ist ein Private Joke der besonderen Art: der Film, den Penelope Cruz dreht, scheint ein Remake von Pedros Film „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ zu sein, mit dem er 1988 international bekannt geworden ist. Sie erinnern sich an den Gazpacho mit Schlaftabletten …

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