Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Wo ist Sean Connery, wenn man ihn braucht? 19 Jahre nach dem dritten und besten Indiana-Jones-Film gibt es ein neues Indy-Abenteuer, allerdings ohne den Senior.

Auf der Haben-Seite: Harrison Ford ist auch im fortgeschrittenen Alter immer noch überzeugend als Schatzsucher. Die 50er Jahre sind liebevoll und mit Augenzwinkern rekonstruiert worden. Es gibt einige rasante Actionszenen.

Aber: Die Handlung ist sehr dünn (und eigentlich bei Erich von Däniken ausgeliehen) und vor allem: Dr. Jones hat keinen verbalen Sparring-Partner wie Sean Connery 1989. 

Da es heute viel mehr Comicverfilmungen und Schatzsucher-Filme (siehe „Benjamin Gates“) gibt als in den 80er Jahren, genügt der Name Spielberg allein nicht mehr, um gelungene Kinounterhaltung zu garantieren. Das Drehbuch muss auf mehreren Ebenen funktionieren und darf nicht so eindimensional sein wie hier. Schade!

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