Up

Der neueste Pixar-Film ist ein merkwürdiges Sammelsurium aus verschiedenen Geschichten und Stilelementen

Es ist, als hätte es nach dem ersten Brainstorming für Ideen zu dem neuen Film keine Drehbuchkonferenzen mehr gegeben, auf denen man feilt, filtert und verwirft. Man hat einfach alle Ideen dringelassen, ob sie nun passen oder nicht. So werden ständig neue Themen angerissen, von denen aber keines richtig behandelt wird.

„Up“ ist sowohl als auch ein Fantasyfilm, ein Horrorfilm, ein Märchen, eine Parabel übers Altwerden, ein Vater-Sohn-Drama und über weite Strecken ein müder Indiana-Jones-Aufguss. Ach ja, es geht um ein fliegendes Haus, wobei diese Idee auch nicht gerade neu ist, kennen wir sie doch aus den Zeichentrickfilmen des Japaners Hayao Miyazaki.

„Up“ ist drehbuchmäßig so konfus, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Kinder viel damit anfangen können. Bei meinem Kinobesuch in Köln an einem Samstagnachmittag begannen die vielen Kinder im Publikum schon nach zehn Minuten, durch den Saal zu laufen und Verstecken zu spielen. Das Geschehen auf der Leinwand schien sie nicht wirklich zu interessieren …

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