Away we go

Sam Mendes steckt voller Überraschungen. Der Regisseur und Oscarpreisträger betritt mit jedem Film gerne Neuland.

Gleich für seinen ersten Film, „American Beauty“, eine Studie über den Alltagshorror in 
einer amerikanischen Vorstadt, gab es im Jahr 2000 5 Oscars, darunter die des besten Films und der besten Regie.

Danach präsentierte er das Gangsterdrama „Road to Perdition“ und den Kriegsfilm „Jarhead“, ehe er sich mit „Revolutionary Road“ wieder der Vorstadt widmete. Diesmal war die Geschichte mit seiner Ehefrau Kate Winslet und Leonardo di Caprio allerdings in den 50er Jahren angesiedelt.

Sein neuer Film „Away we go“ ist Liebesgeschichte und Roadmovie zugleich und kommt bei den Hauptrollen ganz ohne Stars aus. John Krasinski und Maya Rudolph spielen zwei Anfangsdreißiger, die ein Kind erwarten und quer durch die Staaten reisen, um einen Ort zu finden, an dem sie es gerne großziehen würden. Dabei begegnen sie verschiedenen Mitmenschen, die ihnen bewusst machen, dass, wenn sie auch in den Augen vieler als Loser gelten, sie doch über ein solides Fundament für ihre Beziehung und die neue Familie verfügen.

Ein kleiner unauffälliger Film, der mit einigem Humor mehr über die wahren Werte im Leben aussagt als auf den ersten Blick erkennbar. Vor allem Menschen, die ihr erstes Kind erwarten und voller Zweifel sind, ob sie der Aufgabe denn gewachsen sein werden, können hier Kraft schöpfen.  

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