Vantage Point – 8 Blickwinkel

Der dritte Teil der "Jason-Bourne"-Filme mit Matt Damon war derart rasant geschnitten, dass einem der Kopf brummte. Prompt erhielt er in Hollywood den Oscar für den besten Filmschnitt.

Kein Wunder also, wenn uns diese rasanten Bilderfolgen noch öfter begegnen werden. Beim Bourne-Ultimatum gab es kaum Verschnaufspausen, wohl auch um die Tatsache zuzudecken, dass das Drehbuch nur eine müde Neuauflage des zweiten Teils war.

Auch bei dem Film „Vantage Point“ gibt es diese rasante Schnitttechnik. Allerdings nicht unentwegt und diesmal im Dienste eines besseren Drehbuchs.

Der Film erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln von einem Attentat auf den amerikanischen Präsidenten im spanischen Salamanca. Die Fernsehcrew, die Leibwächter, ein Tourist, der Präsident selbst, sie alle lassen uns
nacheinander an ihrer Sicht der Dinge teilhaben. Jeder kennt aber nur ein Puzzlestück, der Zuschauer darf nach und nach das Ganze zusammensetzen.

Mit bekannten Darstellern selbst in kleinsten Rollen (Dennis Quaid, William Hurt, Forest Whitaker, Sigourney Weaver) überrascht der Film und wird zu einem der wenigen intelligenten Actionstreifen, dessen furioses
Tempo einer Achterbahnfahrt gleichkommt und der im Gegensatz zu „Bourne 3“ keine Kopfschmerzen hinterlässt.

Filmdetails

Originaltitel: Vantage Point
Deutscher Titel: 8 Blickwinkel
USA 2007
Regie: Pete Travis

Länge: 89 Minuten
Freigegeben ab 12 Jahren

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