Rex Gildo lebt – im Film

Es gab eine Zeit, da gab es kein Dorffest, kein Schützenfest, keinen Junggesellenabschied ohne den großen Hit von Rex Gildo. Seit genau 50 Jahren ist "Fiesta Mexicana" nicht tot zu kriegen. Er war ein echter Schlagerstar, der auch in über 30 Kino- und Fernsehfilmen mitgewirkt hat.

Best-Of-Album von Rex Gildo (CD-Cover: sony Music)

Best-Of-Album von Rex Gildo (CD-Cover: Sony Music)

Der Film „Rex Gildo – der letzte Tanz“ erzählt das Leben von Rex Gildo, der 1936 als Ludwig Franz Hirtreiter in Ostbayern geboren wurde.

Privat war sein Leben eher ein großes Chaos. Gildo war mit seiner Cousine Marion Hirtreiter verheiratet. Das Ehepaar hatte keine Kinder, trennte sich, blieb aber verheiratet. Über eine mögliche Homosexualität des Sängers wird bis heute spekuliert.

1999 stürzte er aus einem Fenster im zweiten Stock seiner Münchener Wohnung und starb an den dabei erlittenen inneren Verletzungen. Aufgrund der Umstände und der Zeugenaussagen wird von Suizid ausgegangen.

„Rex Gildo – der letzte Tanz“ aus der Hand des Filmemachers Rosa von Praunheim ist eine Mischung aus dokumentarischen Aufnahmen, Interviews mit Zeitzeugen wie mit seiner Duett-Partnerin Gitte und Spielszenen.

Der Film zeigt, wie Rex Gildo am Ende seines Lebens nur noch eine Karikatur ist. Er tritt bei Firmenfeiern auf und hat Alkoholprobleme. Es ist die klassische Geschichte vom Aufstieg eines Helden und seines Falls. 63 Jahre wurde er alt.

mz