Berlinale: Goldener Bär für Satire

Beim Filmfestival "Berlinale" hat der Film "Bad Luck Banging or Loony Porn" den Goldenen Bären gewonnen. Regisseur des Films ist der Rumäne Radu Jude. Der Film erzählt von einer Lehrerin, die wegen eines privaten Sexvideos in Schwierigkeiten gerät.

Bären für die Berlinale 2019

Illustrationsbild: John MacDougall/AFP

Die Jury zeichnete auch die deutsche Schauspielerin Maren Eggert aus – sie bekommt den wichtigsten Schauspielpreis des Festivals. Eggert spielt in der Tragikomödie „Ich bin dein Mensch“ eine Wissenschaftlerin, die sich in einen humanoiden Roboter verliebt.

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt. Wegen der Pandemie fanden die Filmfestspiele vorerst online statt – im Juni soll es ein öffentliches Festival geben. Dann ist auch die Preisverleihung geplant.

Der Silberne Bär für die beste Leistung in einer Nebenrolle geht an Lilla Kizlinger. Sie spielt im Episodenfilm „Forest – I See You Everywhere“ des ungarischen Regisseurs Bence Fliegauf mit.

In diesem Jahr konkurrierten 15 Beiträge im Wettbewerb. Der Silberne Bär „Preis der Jury“ geht an die Dokumentation „Herr Bachmann und seine Klasse“. Der Große Preis der Jury geht an den Episodenfilm „Wheel of Fortune and Fantasy“ des Japaners Ryusuke Hamaguchi.

Der Goldene Bär für den besten Kurzfilm geht an den belgischen Dokumentarfilm „My Uncle Tudor“ von Olga Lucovnicova. In dem Film geht es um die Rückkehr einer jungen Frau nach Moldawien, wo sie ein Trauma erlebt hat.

dpa/belga/est