„Nomadland“ und „Borat“-Fortsetzung gewinnen bei den Golden Globes

In den USA sind die Film- und Fernsehpreise "Golden Globes" verliehen worden. Wegen der Corona-Pandemie lief die Gala diesmal weitgehend virtuell ab, die Nominierten wurden von Standorten in aller Welt zugeschaltet.

Sean Penn moderierte die 78. Auflage der Golden Globes (Bild: HFPA/AFP)

Sean Penn moderierte die 78. Auflage der Golden Globes (Bild: HFPA/AFP)

Das Road-Movie „Nomadland“ von Regisseurin Chloé Zhao gewann den Golden Globe als bestes Filmdrama. Zhao holte auch die Regie-Trophäe, erst als zweite Frau in der langen Geschichte der Golden Globes.

In der Komödien-Sparte siegte die bissige Satire „Borat Subsequent Moviefilm“ mit dem britischen Komiker Sacha Baron Cohen. Er erhielt auch den Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie.

Zum besten Schauspieler in einem Drama wurde posthum Chadwick Boseman ausgezeichnet – für seine letzte Rolle in dem Jazz-Drama „Ma Rainey’s Black Bottom“. Boseman war
im vergangenen August im Alter von 43 Jahren an Krebs gestorben.

US-Schauspielerin und Sängerin Andra Day wurde zur besten Hauptdarstellerin gekürt für ihre Rolle in „The United States vs. Billie Holiday“.

In den Serien- und Fernsehfilm-Kategorien war die britische Königshausserie „The Crown“ der große Sieger. Die Serie gewann vier Preise.

Auszeichnungen gab es als beste Dramaserie für Josh O’Connor als Prinz Charles, für Emma Corrin als Prinzessin Diana und für Gillian Anderson, die Margret Thatcher gespielt hat.

Die Golden Globes sind nach den Oscars Hollywoods wichtigste Filmpreise.

dpa/est