Tenet: Filmstart der Woche

Diese Woche sollte man sich einen ganz besonderen Filmstart merken. Denn es ist wohl der einzige richtige Blockbuster, der diesen Sommer in die Kinos kommt. Die Rede ist von "Tenet".

Zehn Jahre nach „Inception“ fordert Regisseur Christopher Nolan den Zuschauer auf ähnliche Weise erneut heraus: mit einem Bombardement aus Gedankenspielen, einschneidenden Sounds und philosophischen Ideen.

Der neue Bond-Film musste in den November verschoben werden. Disneys „Mulan“ soll in vielen Ländern nur als Stream starten. „Top Gun 2“ kommt wohl erst 2021. Man merkt, dass die Corona-Pandemie 2020 schon manch einem Blockbuster einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber eben nicht „Tenet“. Zwar wurde auch der Start-Termin von Christopher Nolans elftem Spielfilm verlegt. Aber jetzt soll es tatsächlich so weit sein. Am Mittwoch ist Kinostart. Auch das Scala in Büllingen zeigt den Film.

Handlung

Es geht um das „Überleben Aller“. Das Überleben der Menschheit liegt in der Hand eines jungen Mannes – gespielt von US-Schauspieler John David Washington, Sohn von Denzel Washington. Er spielt im Film einen namenlosen Agenten. Es geht in „Tenet“ um Fragen wie „Was ist, wenn beim Rennen der Gegenwind plötzlich von hinten kommt? Wie kann es sein, dass jemand bei einer Benzinexplosion keine Verbrennungen, sondern eine Unterkühlung davon trägt?“. Paradoxien machen den Film aus. Es geht viel um Zeit und vor allem umgekehrte Zeit.

Die Hauptfigur ist bei ihrem Kampf für die Menschheit allerdings nicht ganz allein: Robert Pattinson (kennt man aus den „Twilight“-Fimen) spielt auch mit, Clémence Poésy oder Michael Cain.

dpa/lo