Amélie Nothomb verpasst knapp den „Prix Goncourt“

Der französiche Autor Jean-Paul Dubois ist mit dem angesehenen Literaturpreis "Prix Goncourt" ausgezeichnet worden.

Amélie Nothomb, Foto: Toni Albier, EPA

Die belgische Autorin Amélie Nothomb (Foto: Toni Albir, EPA)

Er wurde für seinen Roman „Tous les hommes n’habitent pas le monde de la même façon“ (etwa: Nicht alle Menschen leben auf dieselbe Weise auf der Welt) geehrt. Das Buch handelt von einem Mann, der in Kanada in einem Gefängnis sitzt. In seiner Zelle lässt er sein Leben Revue passieren – bis hin zu jenen Ereignissen, die zu seiner Verurteilung führten.

Dubois setzte sich mit sechs zu vier Stimmen gegen die belgische Autorin Amélie Nothomb durch. Sie war für ihren Roman „Soif“ nominiert worden. Dieser Roman führt seit Wochen die französischen Bestsellerlisten an.

Der „Prix Goncourt“ wird seit 1903 alljährlich für den besten französischsprachigen Roman vergeben. Er ist mit symbolischen zehn Euro dotiert, die Auszeichnung gilt aber als enorm verkaufsfördernd.

Amélie Nothomb war davor schon zweimal für den Prix Goncourt nominiert worden – in den Jahren 1999 (für „Stupeurs et tremblements“) und 2007 (für „Ni d’Eve ni d’Adam).

belga/rtbf/est/jp

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