Chance statt Risiko: Sebastian Fitzeks neues Sachbuch

Sinnfragen statt Serienmorde: Thriller-Autor Sebastian Fitzek (47) beschäftigt sich in seinem Sachbuch "Fische, die auf Bäume klettern" erstmals mit Werten, Glück und Lebensträumen.

Sebastian Fitzek beim Eifel-Literatur-Festival 2018 (Bild: Harald Tittel/Eifel-Literatur-Festival)

Sebastian Fitzek beim Eifel-Literatur-Festival 2018 (Bild: Harald Tittel/Eifel-Literatur-Festival)

Das neue Buch von Deutschlands Thriller-König Sebastian Fitzek, das am Mittwoch erscheint, ist persönlicher als alle seine bisherigen Werke zusammen. In „Fische, die auf Bäume klettern“ schreibt Fitzek seinen drei Kindern Felix (5), David (7) und Charlotte (8) einen langen Brief – mit den Lektionen, die er ihnen mit auf den Weg geben möchte.

Fitzek fragt sich: „Was würde ich meinen Kindern heute sagen wollen, wenn ich morgen die Gelegenheit dazu nicht mehr hätte?“. Er erzählt, was aus seiner Sicht im Leben wichtig ist und wie ein glücklicher Lebensweg gelingen kann. In einem Interview mit der DPA gibt er ein Beispiel: „Vergleiche sind der sichere Weg ins Unglück“, sagt er.

Es ist ein Buch für alle, die sich mit Werten und Themen wie Glück beschäftigen. So rät er auch dazu, sich öfter mal Boxhandschuhe anzuziehen – um nicht ständig am Handy zu hängen. Denn, so sagt Fitzek, man muss nicht pausenlos unterhalten sein. Langeweile heißt das Zauberwort: „Ich rate grundsätzlich, sich so viel und häufig wie möglich zu langweilen und das Handy wegzulegen. Langeweile ist Grundvoraussetzung für Kreativität.“

Der 47-Jährige stand mit Krimis wie „Passagier 23“ und „Der Insasse“ wochenlang an der Spitze der Bestsellerlisten. „Fische, die auf Bäume klettern“ ist sein erstes Sachbuch. „Natürlich ist das Risiko des Scheiterns hoch, auch weil der Erfolg die absolute Ausnahme ist. Aber wir denken zu häufig in Risiken und zu wenig in Chancen“, sagt er dazu. „Lasst euch nicht davon abhalten, auf einen Baum zu klettern, nur weil andere euch für einen Fisch halten.“

dpa/jp/km

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