Der „Hundertjährige“ trifft Trump und gefällt auch Onkel Hans

Der schwedische Autor Jonas Jonasson hatte keine Bedenken, den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump in der Fortsetzung seines "Hundertjährigen" auftreten zu lassen.

Jonas Jonasson auf der Frankfurter Buchmesse

Bild: Arne Dedert/DPA

„Man hat mir versichert, das Kim Jong Un andere Sorgen hat, und bei Donald Trump bezweifle ich, dass er Bücher liest“, sagte Jonasson am Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse.

Nach dem großen Erfolg des „Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ hat Jonasson nun „Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten“ (C. Bertelsmann) vorgelegt.

Die skurrile Hauptfigur Allan Karlsson sei nicht sein Alter Ego, im Gegenteil: „Er ist der Mensch, der ich gern wäre: absolut schmerzfrei und er denkt nicht so viel nach wie ich.“ Nach dem ersten Roman habe ihm eine Hundertjährige aus Kanada einen Liebesbrief geschrieben, erzählte der Schwede. Sie würde ja gerne aus dem Fenster steigen und verschwinden, „aber leider wohne ich im dritten Stock. PS: Sie sehen sehr gut aus.“

Eine wichtige Instanz in seiner Familie sei sein Onkels Hans. „Nach der Lektüre des ersten Romans hat Onkel Hans gesagt: ‚Ich hab schon schlechteren Scheiß gelesen als das.‘ Das war das größte Lob, das je aus seinem Mund kam.“ Daher sei er doch ein wenig irritiert gewesen, als Onkel Hans das zweite Buch gut gefiel. „Ich habe zu ihm gesagt: Du wirst alt.“

dpa/km

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