Frankfurter Buchmesse will Leser zurückgewinnen

In Frankfurt wird an diesem Dienstag die traditionsreiche Buchmesse eröffnet. Zur weltgrößten Bücherschau, die bis zum kommenden Sonntag zum 70. Mal stattfindet, werden rund 7.000 Teilnehmer aus 105 Ländern erwartet.

Frankfurter Buchmesse 2017

Archivbild: Arne Dedert/AFP

Im vergangenen Jahr kamen fast 300.000 Menschen zur Messe. Sie steht in den ersten drei Tagen nur Fachbesuchern offen. Wichtigstes Thema für die Branche, die in Deutschland mit sinkenden Umsätzen kämpft, ist der digitale Wandel.

Die Buchbranche will Messe nach Wegen suchen, um abgewanderte Leser zurückzugewinnen. Verlage und Buchhändler arbeiteten hart daran, „das Buch wieder stärker zu den Menschen zu bringen“, sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller, in Frankfurt wenige Stunden vor der offiziellen Eröffnung der weltweit größten Buchmesse.

In den ersten neun Monaten des Jahres verzeichnete die deutsche Buchbranche ein Minus von 1,1 Prozent beim Umsatz. Bereits im vergangenen Jahr waren die Erlöse um 1,6 Prozent auf 9,13 Milliarden Euro zurückgegangen.

Auf der Frankfurter Buchmesse werden Hunderte von Autoren erwartet, darunter sind Bestseller-Autoren wie Robert Seethaler, Juli Zeh oder Dörte Hansen. Zur internationalen literarischen Prominenz gehören Meg Wolitzer, Paul Beatty oder die norwegische Bestseller-Autorin Maja Lunde.

Diesjähriger Ehrengast ist Georgien. Eröffnet wird die Messe unter anderem von EU-Außenkommissarin Federica Mogherini.

dpa/sh/mg

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