Kuriosum der Geschichte: Michael Heinzel mit zweitem Buch über Bollenien

Der Bonner Autor Michael Heinzel hat sich in einem neuen Buch mit der kurzen Geschichte Bolleniens auseinandergesetzt, jener deutschen Grenzorte, die zwischen 1949 und 1958 unter belgischer Auftragsverwaltung standen.

Bollenien-Buchautor Michael Heinzel, Hermann-Josef Balter und Klaus-Dieter Klauser vom Geschichtsverein ZVS (vrnl)

Bollenien-Buchautor Michael Heinzel, Hermann-Josef Balter und Klaus-Dieter Klauser vom Geschichtsverein ZVS (vrnl)

„Wo ist denn Bollenien?“ hatte der Bonner Autor Michael Heinzel schon vor drei Jahren in einem Buch gefragt. Von April 1949 bis Ende August 1958 standen deutsche Grenzorte wie Bildchen, Losheim oder Hemmeres unter belgischer Auftragsverwaltung – mit allen Besonderheiten, die das mit sich brachte. Zuständig für dieses Kuriosum war der in Hasselt geborene General Paul Bolle, von dem sich die scherzhaft genutzte Bezeichnung „Bollenien“ herleitet.

Nachdem seine ehemalige Mitarbeiterin Luise Gillessen seinen Nachlass im vergangenen Jahr dem Eupener Staatsarchiv übergeben hat, beugte sich Michael Heinzel erneut über diese „kurze Episode in den belgisch-deutschen Beziehungen“, wie es im Untertitel seines neuen Buches heißt. Erschienen ist es im Verlag des Königlichen Geschichtsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“ und kostet 15 Euro. Vorgestellt wurde es sinnigerweise im Landgasthof Balter in Losheim – also auf ehemals bollenischem Boden.

Im ausführlichen BRF-Gespräch erklärt Michael Heinzel zunächst, wie ein Autor aus Bonn auf diese besondere belgisch-deutsche Grenzgeschichte kommt.

Text und Bild: Stephan Pesch/BRF

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