Schriftstellerin Françoise Mallet-Joris verstorben

Im Alter von 86 Jahren ist die französisch-belgische Schriftstellerin Françoise Mallet-Joris gestorben. Sie war die Autorin des umstrittenen Romans "Le rempart des Béguines".

Geboren wurde die Autorin 1930 in Antwerpen als Françoise Lilar. Ihre Studien absolvierte sie an der Pariser Sorbonne. Danach lebte sie abwechselnd in Paris und Brüssel.

Zu ihren bekanntesten Werken gehört der mit 21 Jahren veröffentlichte erste Roman „Rempart des Béguines“. Zudem verfasste sie mehrere autobiografische Erzählungen, darunter „La maison de papier“.

1958 erhielt Françoise Mallet-Joris den Prix Fémina für „L’empire céleste“. 1971 wurde sie in die Académie Goncourt gewählt. Seit 1993 war sie Mitglied der Académie royale de langue et de littérature françaises de Belgique.

Françoise Mallet-Joris gilt als Feministin. Sie war dreimal verheiratet und hat vier Kinder. Für Aufsehen sorgte ihre langjährige Beziehung mit der Variété-Sängerin Marie-Paule Belle, für die sie mehrere Songtexte schrieb.

 

belga/mh/est - Foto: Pierre Verdy/AFP

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