In Eupen ist am Sonntagabend eine Ausstellung über das Frühwerk des renommierten Antwerpener Künstlers Jan Fabre eröffnet worden. Nach vier Monaten geht die Sonderausstellung auf Rundreise durch Deutschland.
Dass diese Ausstellung mit frühen Arbeiten aus verschiedenen Museen und Kollektionen in Eupen startet, hat nach Worten von Jan Fabre auch mit der Persönlichkeit von Ikob-Direktor Francis Feidler zu tun, "der selbst ein Künstler sei".
Die Ausstellung umfasst auch eine Inszenierung mit Vogelspinnen. Fabre war kürzlich in die Schlagzeilen gekommen, weil bei der Verfilmung seiner Karriere Katzen in die Luft geworfen wurden. Militante Tierschützer hatten Fabre daraufhin tätlich angegriffen. Bei der Vernissage in Eupen erschien der bekannte Vorsitzende der Tierschutzorganisation Gaya, Michel Vandenbosch, als Überraschungsgast und verständigte sich mit Fabre auf ein späteres Treffen.
Gesprächspartner: Walter Miessen, Präsident des Ikob-Verwaltungsrats
Bild: Dirk Waem (belga)
Eine in mancher Hinsicht bemerkenswerte Ausstellung, die zzt. im IKOB zu sehen ist. Dem Interview von F. Schunck ist zu entnehmen, dass das Gespräch zwischen dem Künstler, den Ikob-Veranwortlichen und dem GAIA-Präsidenten sehr positiv verlaufen ist. Überflüssig bzw. obsolet ist allerdings der Hinweis im Online-Text des BRF betr. den "tätlichen Angriff militanter Tierschützer auf Fabre". Tatsächlich hat ein solcher Angriff nie stattgefunden. Gleiches gilt für den Polizeischutz und Fabre hat seine Falschaussage inzwischen zurückgenommen. Dennoch zirkuliert diese Mär seit einem Monat immer noch.
Habe den Bericht mit Interesse verfolgt. Was mir aber direkt ins Auge gefallen ist, das Herr Fabre während dem Interview "im Ikob" fleissig eine brennende Zigarette hält, welche er sicherlich auch geraucht hat.
Ist das Ikob kein öffentliches Gebäude, darf man dort wieder rauchen?
Kneipen werden von oben kontrolliert und bekommen Strafen, aber hier, darf man sogar im Fernsehn rauchen.
Es gilt doch immer wieder, alle Menschen sind gleich, aber manche sind Gleicher.
Traurig aber war.
Manche Künstler stehen offenbar über den Gesetzen: beim Rauchverbot genauso wie bei der Beachtung von Tierschutzauflagen!
Das war bestimmt kein einfaches Rauchen sondern eine künstleriche Vorstellung. Bei Theateraufführungen dürfen die Schauspieler auch rauchen, die Gäste nicht !